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Archive for the ‘Ganztagsschulen und die Neuen Medien’ Category

Die Medien-AG der Realschule plus in Oppenheim beschäftigt sich mit dem Thema Cybermobbing

Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz, 15.03.2012

Die Medien-AG der Ganztagsschule in Angebotsform Realschule plus in Oppenheim dreht einen Film zum Thema Cybermobbing. Die Online-Redaktion sprach mit Maren Risch von medien+bildung.com, die die Arbeitsgemeinschaft leitet, über die Dreharbeiten und was die Jugendlichen mit ihrem Film bewirken wollen.

Online-Redaktion: Frau Risch, wie lange arbeiten Sie schon als Medienpädagogin an der Realschule Plus in Oppenheim, und was machen Sie genau in der AG?
Maren Risch: Ich bin jetzt seit drei Jahren an der Ganztagsschule in Oppenheim und leite seitdem die Medien-AG aus dem Nachmittagsbereich. An der Medien-AG nehmen in der Regel zwölf Jugendliche aus der siebten und achten Klasse teil. Wir drehen überwiegend Videofilme. Aus medienpädagogischer Sicht ist es mir natürlich wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Canon-Videokameras und Stative, mit denen wir bei medien+bildung.com ausgestattet sind, anzubieten. Diese stoßen bei den Jugendlichen der jetzigen AG aber eher auf geringes Interesse. Sie sind Alltagsexperten, sie kennen sich mit ihren Handys bestens aus, besitzen bereits hohe technische Kompetenzen und möchten diese auch einsetzen. Das finden sie cooler, als fremdes Material zu benutzen. Die Schülerinnen und Schüler wissen, welches ihrer Handys die besten Fotos macht und welches die besten Videos. Dadurch, dass ich mich selbst viel mit mobilem Lernen und Handys beschäftige, ein interaktives Whiteboard im Computerraum vorhanden ist und die Schüler sowieso alle Handys haben, drehen wir deshalb ganz viele Filme mit Handys. (…)

Online-Redaktion: Welche Vorteile bietet die Ganztagsschule für die Umsetzung solcher Projekte?
Risch: Ein großer Vorteil ist natürlich, dass ich keine Noten geben muss. Interessant ist für die Schüler auch die freie Medienwahl. Wir können uns mit technischen Problemen so lange beschäftigen, wie es geht, weil das Medium der Lernstoff ist. Schade ist allerdings, dass wenig Austausch zwischen dem Unterricht am Vormittag und den AGs am Nachmittag besteht. Die Lehrerinnen und Lehrer bekommen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler häufig gar nicht mit. Sie wissen zum Beispiel nicht, dass sie alle das Whiteboard bedienen können. Und die Lehrkräfte kommen oft nicht darauf, Medien im Unterricht einzusetzen. Dabei gibt es viele gute Möglichkeiten: Zum Beispiel könnte man mit den Handys kurze Erklärstücke filmen, in denen in einer Minute gezeigt wird, was Photosynthese ist, was Hartz IV heißt oder was diese Woche in der Tagesschau wichtig war. Damit könnten ganz viele Themen der Schüler interessant behandelt werden. Ich fände deshalb gemeinsames Unterrichten mit den Lehrkräften toll. …>> weiter

 

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Anregungen zum Lernen mit neuen Medien

erwachsenenbildung.at, 25.02.2011

Die von Martin Ebner, Forscher an der Technischen Universität Graz, und Sandra Schön, tätig bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft herausgegebene Publikation richtet sich an alle Lehrenden, die Lehr- und Lernprozesse technisch unterstützen – sie erhalten umfassendes Wissen und praktische Anleitungen zum Lernen mit neuen Medien. Das Lehrbuch spricht aber auch Lernende an, die sich das technologiegestützte Lernen erschließen möchten. Einführende Texte unterstützen alle LeserInnen ohne Vorkenntnisse in der Informatik und Pädagogik. Die Kapitel des Buches rollen viele Themen des Feldes theoretisch auf und verbinden sie mit der täglichen pädagogischen Arbeit. Damit sind sie für unterschiedlichste AkteurInnen in der Weiterbildung attraktiv. …

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Beim „Rülzheimer Ganztagsschulmodell“ werden Medienkompetenzen, Methodenkompetenzen und Sozialkompetenzen gleichermaßen gefördert.

Ganztagsschule in Rhenland-Pfalz, 15.03.2010

…  In den sechsten und siebten Klassen aber versuchen wir seit Schuljahresbeginn 2009/2010 etwas ganz Neues. Wir teilen die drei sechsten Ganztagsklassen in mehrere Gruppen ein. Diese Gruppen bleiben das ganze Jahr über zusammen und durchlaufen mehrere Stationen des sogenannten „Kompetenztrainings“. (siehe Schaubilder im Anhang) Bei der Vorstellung des Konzeptes waren Eltern, aber auch Schüler begeistert. Und unsere bisher gemachten Erfahrungen haben uns bestätigt. Die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen sind aktiv dabei. Sie freuen sich aber auch auf den Wechsel ihrer Gruppe hin zum neuen Kompetenzbereich, denn von Mitschülerinnen und Mitschülern haben sie ja schon „Spannendes“ gehört. Und dabei ist immer etwas, was sie interessiert. Ein Wechsel der AG ist nicht erforderlich. Die Schülergruppe bleibt zusammen. Das Schuljahr über ist es kaum jemandem langweilig. Und alle profitieren von diesem Angebot, das in den folgenden Schuljahren fortgeführt wird. So machen alle viele wertvolle Erfahrungen, gewinnen Einblicke und Erkenntnisse. Ganztagsschule, so fühlen Schülerinnen und Schüler, „bringt uns was“. An der Realschule plus in Rülzheim fühlen wir uns auf dem richtigen Wege, Ganztagsschule so noch besser zu machen. …
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Vortrag auf dem 6. Ganztagsschulkongress am 12. Dezember 2009 im Berliner Congress Center.

ganztägig lernen – Ideen für mehr, 27.01.2010

Kinder, die heute drei, vier oder fünf Jahre alt sind, werden in zehn Jahren Jugendliche sein. Für die Prognose, was auf sie zukommt, lohnt ein Blick in die unmittelbare Vergangenheit. Als die heutigen Dreizehn-, Vierzehn- oder Fünfzehnjährigen Kinder waren, gab es weder You Tube noch Wikipedia, es gab keine Blogs, erst ansatzweise E-Mails, keine SMS-Botschaften und keine Möglichkeit, ohne jeden Aufwand Videos im Internet zu veröffentlichen; man konnte keine Musiktitel auf das eigene Handy laden, mit dem Mobiltelefon keine Fotos aufnehmen und sofort verschicken, die Firma Apple hatte noch nicht den iPod erfunden; die Jugendlichen benutzten seinerzeit den „Walkman“, während heute nicht einmal mehr der Begriff geläufig ist. Vor zehn Jahren konnte man auch nicht, wie heute, global fernsehen, und dies vom  eigenen Handy aus. …
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Der Einsatz von E-Learning in der schulischen Praxis

Zeitschrift für E-Learning-lernkultur und bildungstechnologie, 3/2009 – 4. Jahrgang

Zwar hat sich E-Learning an vielen Schulen schon etabliert, aber immer noch wird es nicht als Selbstverständlichkeit zur Erweiterung schulischen Lernens angesehen. Dieses Heft zeigt unterschiedliche Ansätze und Forschungsergebnisse sowie praktische Erfahrungen damit auf. Die hier vorgestellten Beiträge operieren auf unterschiedlichen Ebenen. In einer internationalen Vergleichsstudie wird aufgezeigt, wo entscheidende Innovationsfaktoren für den Einsatz von E-Learning in Schulen auszumachen sind. Dabei wird deutlich, dass u.a. Schulentwicklung und LehrerInnenbildung bisher zu wenig für den Einzug von E-Learning in Schulen genutzt worden sind. Ergänzt wird diese Sicht durch eine empirische Studie, die die Nutzung von E-Learning in Schweizer Schulen untersucht. Auch hier zeigt sich, dass das innovative Potenzial etwa von Web 2.0-Anwendungen kaum zum Tragen kommt. Ein konkreter, didaktisch begründeter Einsatz von Learning Management Systemen im Unterricht wird in zwei Beiträgen aufgezeigt, zum einen im Englischunterricht, um interkulturelle Kommunikation und Kooperation zu etablieren, und zum anderen im Geschichtsunterricht, um SchülerInnen eine selbstbestimmte Auseinandersetzung mit historischen Phänomenen zu ermöglichen. …

Stefan Aufenanger Editorial

Andreas Breiter & Stefan Welling – E-Learning im Schulsystem als Integrationsprozess – Eine vergleichende Länderanalyse

Dominik Petko & Thomas Moser Bedingungen der Nutzung von Lernplattformen in Schulen. Empirische Befunde zu einem nationalen Modellprojekt aus der Schweiz

Claudia Warth Interkulturelles Englischlernen mit Moodle – E-Learning-Aktivitäten in einer deutsch-amerikanischen Web-Kollaboration

Alexander König Moodle im Geschichtsunterricht: Implementierung und Einsatz von Lernmanagementsystemen in schulischen Kontexten

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siehe auch: Ganztagsschulen und die Neuen Medien
Medienpädagogik in Ganztagsschulen

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Zur Rolle Digitaler Medien in der Schulentwicklungsplanung und zur Verbesserung der Schulqualität

Runder Tisch Digitale Kultur und Schule, 27.11.2009

Die Empfehlungen des Runden Tischs „Digitale Kultur und Schule“ sollen dazu dienen, die Schulentwicklungsplanung im Lande Bremen zu unterstützen und die Schulqualität so zu fördern, dass junge Menschen besser auf eine aktiv-partizipierende und mitgestaltende Rolle in der Wissensgesellschaft vorbereitet werden.  … Digitale Medien mit dem Computer als technischem Kern haben Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert. Der Umgang mit Computermedien ist so reichhaltig und gleichzeitig so einfach und konkret geworden, dass die Nutzung häufig ganz intuitiv möglich ist. Umso wichtiger aber ist es, dass Menschen den Daten, die aus dem Computer kommen, Sinn geben, sie in Zusammenhänge einordnen und verstehen, was passiert, wenn Wissen zu Daten wird und wie aus Daten Wissen werden kann. Hier liegt die Kernaufgabe von Medienbildung: in der Übernahme von Verantwortung und der Einbettung dessen, was Computer als Daten produzieren, in menschliche Sinnzusammenhänge. Das muss erlernt werden. …

Öffnung von Schule und Einbeziehung außerschulischer Kooperationspartner
• Digitale Medien sichern und erweitern den Kommunikationsfluss zwischen Elternhaus, Schule, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern.
• Kooperation mit und Einbeziehung des Elternhauses, Qualifizierung von Eltern, gehören zu einem Medienkonzept.
• Schulische Medienbildung muss eng verzahnt sein mit außerunterrichtlichen Angeboten im schulischen Freizeitbereich und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften (insbesondere in Ganztagsschulen). Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren in der medienpädagogischen Jugendarbeit ist sehr zu empfehlen. …

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siehe auch:
Medienpädagogik in Ganztagsschulen

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