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Archive for the ‘Qualitätsentwicklung’ Category

Der Sport nimmt eine zentrale Rolle für offene Ganztagsschulen ein. Das belegt der Abschlussbericht „Evaluation von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten an Offenen Ganztagsschulen in Niedersachsen“.

Landessportbund Niedersachsen e.V., 30.01.2013

Die Studie haben Jessica Süßenbach und Sandra Geis vom Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften Universität Duisburg-Essen im Auftrag des Landessportbundes Niedersachsen und der Sportjugend Niedersachsen durchgeführt.
241 Schulen wurden untersucht, darunter haben 158 Grundschulen geantwortet, 49 Schulen aus dem Bereich der Sekundarstufe I, 15 Gymnasien und 19 Förderschulen. Ausgehend von den Schulen, die in den beiden Schuljahren den Ganztagsbetrieb begonnen haben, zeigt sich im Rücklauf folgende prozentuale Verteilung auf die Schulformen: Geantwortet haben 53,4 Prozent der Grundschulen, 41,5 Prozent der Schulen der Sekundarstufe I, 34,1 Prozent der Gymnasien und 61,3 Prozent der Förderschulen. …  >>WEITER<<
>> zum Evaluationsbericht

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ganztagsschulen.org, 09.11.2012
Die Qualitätsentwicklung des Ganztags hat in den Ländern eine hohe Priorität. Zwei Broschüren der Serviceagenturen „Ganztägig lernen“ in Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen geben den Schulen ein Instrument dafür an die Hand.
Lag das Augenmerk zunächst auf dem quantitativen Ausbau schulischer Ganztagsangebote, um dem immer größer werdenden Bedarf gerecht zu werden, rückt nun zunehmend die Qualität ins Zentrum. Die meisten Länder verfügen bereits über allgemeine „Orientierungsrahmen Schulqualität“. Aus Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen liegen neue Handreichungen der Serviceagenturen „Ganztägig lernen“ vor.

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Sternekoch Johann Lafer eröffnet Schulmensa in Bad Kreuznach

dradio.de, 09.11.2012

In einem staatlichen Gymnasium im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach will Sternekoch Johann Lafer das Mittagessen zum Höhepunkt des Tages machen. Die Modellmensa soll ein Erfolg werden, darum will sich der Sternekoch persönlich kümmern.

„Mit steigender Zahl der Ganztagsschulen auch in unserem Landkreis nimmt die Aufenthaltsdauer der Kinder und Jugendlichen in der Schule deutlich zu. Damit steigen der Einfluss und die Verantwortung der Schulen im Hinblick auf eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise.“  >>WEITER<<

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Finnland:

Das finnische Schulsystem legt besonderen Wert darauf, dass alle Kinder die gleichen Möglichkeiten der Schulbildung und Bildung haben. Konsequenterweise sind daher ist auch der Schulbesuch und alle damit zusammenhängenden Faktoren kostenfrei. Dies sind z.B. die Schulbücher, der Schülertransport, der Unterricht und auch die Schulverpflegung.
Da der Ganztagsunterricht bereits seid vielen Jahrzehnten fest im finnischen Schulsystem verankert ist, verfügen fast alle Schulen über eine sehr gute Infrastruktur. Finnland war demnach das erste Land weltweit, was bereits 1984 eine kostenlose Schulverpflegung einführte. Auch die Verpflegungsart (jeden Tag eine warme Mahlzeit und eine alternative Diätkost, welche Allergien oder religiöse Aspekte berücksichtigt) sowie die Zwischenmahlzeiten (wenn nach der Mittagsmahlzeit mehr als 3 Std. folgen muss eine Zwischenmahlzeit vorgesehen werden) sind geregelt.

Früher erfolgte die Speiseherstellung durch staatliche Stellen, während heutzutage vornehmlich private Cateringunternehmen die Schulverpflegung organisieren. Es gibt Richtlinien für die Qualität der Mahlzeiten und die Atmosphäre der Kantinen.

Das andere Verständnis äußert sich sehr deutlich darin, dass die Schulverpflegung in Finnland als pädagogische Maßnahme betrachtet wird.

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England:

In England ist das Mittagessen meist die einzige Hauptmahlzeit am Tag. In den letzten Jahren gab es eine starke öffentliche Diskussion über die steigende Anzahl übergewichtiger Kinder. In Folge dessen gab es eine starke finanzielle Förderung bei der Schulverpflegung.

In den Schulen in England erfolgt die Schulverpflegung meist durch Catering-Unternehmen. Dabei gibt es Leitlinien, welche genau die Qualitätsstandards festlegen.“Im Vergleich zu anderen Ländern geben sie darüber hinaus sehr detaillierte Ausführungen zu einzelnen Speisen, zur Häufigkeit im Angebot und zu den Portionsgrößen (http://www.boell.de/wirtschaftsoziales/soziales/soziales-ernaehrung-essen-schule-9789.html)“. Die Verantwortung zur Einhaltung und die Bereitstellung des Essens liegen bei den örtlichen Behörden als auch bei den Schulen selbst. Das Essen ist kostenpflichtig, für sozial schwache Familien gibt es jedoch Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung.

–> TEIL 3: Finnland

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Japan:

Die Schülerverpflegung ist in Japan zentral organisiert. Da in Japan traditionell eine hohe Essenskultur herrscht, können auch für das Schulessen „wichtige Voraussetzungen leichter geschaffen werden, z.B. die nationalen SV-Verordnung, die sehr gute Qualifikation des Personals sowie eine ausreichende Zahl an Küchenmitarbeitern. Der nötige Finanzrahmen wird zur Verfügung gestellt, genauso wie eine gute räumliche und gerätemäßige Ausstattung. Ein Diktat des Preises mit nachteiligen Folgen für die Qualität des Essens sei in Japan undenkbar.“

„Im Ergebnis ist festzuhalten, dass in den japanischen Schulküchen hochprofessionell gearbeitet wird, alle Abläufe exakt aufeinander abgestimmt sind; das Essen frisch und mit großer Produktionstiefe zubereitet wird und der Transport in die Klassen sowie das gesamte Ausgabemanagement durch die Schüler selbst erfolgt. Es wird in den Klassen gegessen, die hierfür entsprechend umgerüstet werden, wobei die Wartezeiten sehr gering sind. Das Essen hat somit „Cook and Serve“-Qualität. Den Schülern scheint das Essen sehr gut zu schmecken, eine Auswahl beim Essen gibt es allerdings nicht. Alle Schüler nehmen am Essen teil, da es Bestandteil des Unterrichts ist.“
Den SchülerInnen wird von anfang an beigebracht, wie wichtig es ist auf Hygiene zu achten.

  • Volker Peinelt, Kann Deutschland von der Schulverpflegung in Japan lernen? Empfehlungen für eine Neuorientierung 1. Auflage 2012, Verlag Pro BUSINESS 2012
  • Schulverpflegung in Japan,  Teil 1, Teil 2, Ernährungsumschau 2008 Es geht auch anders – ein Blick nach Japan zeigt, dass ‚Selbst machen‘ in der Schulverpflegung durchaus möglich ist. Allerdings unter Rahmenbedingungen, die in hierzulande nicht gegeben (teils auch nicht kopierbar) sind (Prof. Dr. Peinelt: VortragBericht):

–> TEIL 2: England

–> TEIL 3: Finnland

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„Verpflegung oft lästige Pflicht“

taz.de, 05.08.2012

Zu Ganztagsschulen gehört kostenfreie Versorgung, sagt der Soziologe Michael Jäger. Ein Gespräch über den Wert von Essen zum Schulstart am Montag.

taz: Zerkochte Kartoffeln, saure Eiersoße oder Milchreis als Hauptmahlzeit – warum ist Schulessen oft so mies?

Michael Jäger: Wir alle essen täglich. Es gibt also 80 Millionen ExpertInnen für Essen in Deutschland, die sich berufen fühlen, bei diesem Thema mitzureden. Im Bereich Schule sorgen sich Eltern zudem, ob ihre Kinder ein Mittagessen in vernünftiger Qualität bekommen. Schließlich sind die Kinder sechs, acht, teilweise zehn Stunden in der Schule. Da brauchen sie ein ausgewogenes Essensangebot.

Eine Seltenheit!

Dabei gibt es in Berlin gute Voraussetzungen. Viele Schulen sind Ganztagsschulen, Schulessen wird subventioniert, die Schulträger nehmen den Schulen die Suche nach Essensanbietern ab und orientieren sich dabei an Qualitätsstandards. Es fehlt aber der prüfende Blick nach Vertragsabschluss, ob die vereinbarte Qualität auch auf den Tellern der Kinder landet. >>WEITER<<

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