Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Finanzierung von Ganztagsschulen’ Category

Niedersächsisches Kultusministerium, 01/2014

Niedersächsische Ganztagsschulen werden ab dem kommenden Schuljahr 2014/2015 er-heblich besser ausgestattet und erhalten mehr pädagogische Gestaltungsspielräume. Zum Start des Anhörungsverfahrens für den entsprechenden Erlassentwurf „Die Arbeit in der Ganztagsschule“, der am 1. August 2014 in Kraft treten soll, hat Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die geplanten Verbesserungen für die Schulen vorgestellt. Danach wird die Ausstattung des Landes für die rund 1.200 ab 2004 genehmigten offenen Ganztagsschulen von derzeit durchschnittlich ca. 25 Prozent auf voraussichtlich ca. 60 Prozent angehoben. Perspektivisches Ziel sei es, die Mittel für die Ganztagsschulen darüber hinaus Schritt für Schritt weiter zu erhöhen. …  >>WEITER<<

Dokumente „Die Arbeit in der Ganztagsschule“

Wie läuft’s mit den Ganztagsschulen? – Die HAZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Reform.

HAZ, 30.01.2014

Nach einem neuen System werden künftig die Zuschüsse des Landes für Ganztagsschulen verteilt: Nicht mehr je Klasse werden Lehrerstunden zugewiesen – sondern für jeden Schüler, der am Ganztagsprogramm teilnimmt. Die HAZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Reform. …   >>WEITER<<

Advertisements

Read Full Post »

Schulleiter schlagen Alarm, weil Schüler nach einer Richtlinie aus dem Kieler Bildungsministerium keine Kurse anbieten dürfen.

Lübecker Nachrichten, 09.11.2012

Stehen die offenen Ganztagsschulen vor dem Aus, bevor sie überhaupt mit ihren Angeboten richtig loslegen können? Das kann passieren, denn aus einem Leitfaden der Landesregierung zu den Ganztagsschulen geht hervor, dass Schulträger keine Schüler anstellen dürfen. Für die Schulen bedeutet das in vielen Fällen: keine Angebote am Nachmittag.

Bad Oldesloe Bürgermeister Tassilo von Bary (parteilos) sagt dazu: „Das bedeutet für viele Schulen das Aus ihres Konzeptes.“ Würden Schüler angestellt, müssten Honorarverträge abgeschlossen und die Kinder als geringfügig Beschäftigte im Stellenplan der Stadt geführt werden. Allerdings dürften Schüler sich auf der anderen Seite nicht in einem abhängigen Verhältnis mit ihrer Schule befinden.   >>WEITER<<

Read Full Post »

Im Streit um illegal beschäftigte Honorarkräfte an Ganztagsschulen droht dem Land Niedersachsen möglicherweise eine weitaus höhere Nachzahlung an die Rentenversicherer als bisher angenommen. Es könnten 18 Millionen Euro sein.

Hannoversche Zeitung, 08.06.2012

Der jahrelange Streit um die Frage, ob das Land für Honorarkräfte an Schulen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern nachzahlen muss, spitzt sich zu. Der Vorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Horst Fricke, bedauerte das Scheitern der Gespräche mit dem Kultusministerium: „Eine Einigung ist nicht zustande gekommen.“
Beide Behörden hatten verhandelt, ob eine pauschale Nachzahlung möglich wäre. Nach dem jetzt verkündeten Aus der Bemühungen muss nun jeder Arbeitsvertrag im Detail untersucht werden. Es geht um rund 23.000 Honorarverträge aus den Jahren 2002 bis 2010, die jeweils von den Schulen abgeschlossen wurden. Rund 3000 Fälle sind bereits überprüft, für den Rest benötigt die Rentenversicherung noch etwa anderthalb Jahre – ein Ergebnis dürfte also erst nach der Landtagswahl vorliegen. Fricke erklärte auf Nachfrage, das Volumen der Nachzahlung des Landes könne 18 Millionen Euro betragen.
Der Landesrechnungshof war kürzlich in einem Gutachten von einem Haushaltsrisiko des Landes in Höhe von 2,3 Millionen Euro ausgegangen. Das Kultusministerium teilte mit, mit der Rentenversicherung gebe es „bedauerlicherweise einen klaren Dissens“ in der Rechtsfrage. Die notwendigen Überprüfungen sollten die Schulen „so wenig wie möglich belasten“.
Der Rechnungshof bemängelte in seinem vor wenigen Tagen vorgelegten Jahresbericht, dass einige Schulen in den Verträgen gemogelt hatten, um ihre Honorarkräfte weiter ohne Sozialbeiträge beschäftigen zu können. Auch nach Prüfung der Landesschulbehörde sei die rechtswidrige Praxis teilweise fortgesetzt worden. Es sei deshalb nötig, dass künftig nicht mehr die Schulen allein über Honorarverträge entscheiden. …>>> weiter >>>

Read Full Post »

Berliner Morgenpost, 11.03.2012

Finanzielle Unterstützung für den Nachhilfeunterricht, für die Klassenfahrt und für den Theaterbesuch: Für viele der 82 500 brandenburgischen Kinder und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre, die nach Angaben des Sozialministeriums ein Recht darauf haben, bleiben Zuschüsse aus dem Bildungspaket des Bundes Theorie. Ihre Eltern schrecken mitunter vor dem aufwendigen Antragsprozedere zurück, die Behörden kämpfen mit unklaren Modalitäten. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.
«Das Bildungs- und Teilhabepaket ist mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden», räumte Sozialminister Günter Baaske (SPD) ein mit Blick auf den allgemeinen Unmut in den Ämtern. Allein in Potsdam habe man für die Bearbeitung der Anträge und die Fragen der Bürger sechs neue Stellen schaffen müssen. Wie viele der antragsberechtigten Kinder und Jugendlichen im Land bislang tatsächlich in den Genuss der Bundesmittel gekommen sind, sei dem Ministerium derzeit nicht bekannt, hieß es.  …>> weiter

Read Full Post »

Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz, 24.02.2012

„Die Verbesserung des Bildungsangebots in all seinen Facetten bleibt ein deutlicher politischer Schwerpunkt der Landesregierung. Die Tatsache, dass mehr als 35 Prozent der bereinigten Landesausgaben im Bereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur getätigt werden, und dass der Anteil an den Personalausgaben des Landes sogar bei fast 60 Prozent liegt, ist ein deutlicher Beleg dafür. Für die Schulen und die Hochschulen aber auch für die Kulturpflege im Land gibt es ganz gezielte Ausgabensteigerungen.“ Mit dieser Feststellung verband die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Doris Ahnen, bei der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2012/2013 das Bekenntnis zur Grundlinie des Etatwerks „gestalten und konsolidieren“. Dazu würden das Ministerium und nachgeordnete Bereiche vor allem ihre Ausgabenansätze stärker konzentrieren und noch gezielter investieren. Deutliches Beispiel für diese gezielte Investitionspolitik seien die Haushaltsansätze zur Sicherung einer guten Unterrichtsversorgung. Mit 1,776 Milliarden Euro in 2012 und 1,765 Milliarden Euro in 2013 seien für die Versorgung der Schulen mit Lehrkräften deutlich mehr Mittel vorgesehen als 2011 – und dies bei weiter sinkenden Schülerzahlen. Um in den Schulen auftretenden längerfristigen Vertretungsbedarf angemessen abdecken zu können, sehe der Doppelhaushalt jährlich rund 100 Millionen Euro vor. „Zusammen mit zusätzlichen Mitteln von 15 Millionen Euro jährlich für das Projekt Erweiterte Selbstständigkeit (PES) und den 200 ausfinanzierten Planstellen in dem zu diesem Schuljahr neu geschaffenen Vertretungspool sind die Weichen für eine gute Unterrichtsversorgung gestellt“, sagte die Ministerin. Um den Lehrkräftenachwuchs weiterhin auf hohem Niveau zu sichern, würden die Mittel für die Studienseminare 2012 um mehr als 6 Millionen Euro auf 88,4 Millionen Euro und 2013 nochmals um fast 2 Millionen Euro auf 90,3 Millionen Euro angehoben. „Darüber hinaus wird der Stufenplan zur Absenkung der maximalen Klassengrößen in den Grundschulen und in der Orientierungsstufe der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen finanziell abgesichert. Und wir werden den Ausbau der Ganztagsschulen mit einer Steigerung der jährlichen Mittel bis auf mehr als 72 Millionen Euro im Jahr 2013 weiter vorantreiben“, betonte Doris Ahnen. …>> weiter

Read Full Post »

Bildungsgewerkschaft zur Bildungsmesse didacta

GEW, 17.02.2012

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat festgestellt, dass Deutschland von der Verwirklichung seiner Ansprüche an eine gute Bildung weit entfernt sei. Täglich würden Schülerinnen und Schüler mit Unterrichtsausfall, maroden Schulgebäuden und zu großen Klassen konfrontiert.
Anlässlich der Bildungsmesse didacta in Hannover stellte die GEW eine Studie zur Bildungsfinanzierung für das 21. Jahrhundert vor. Deutschland brauche mehr Ganztagsschulen, inklusive Bildungseinrichtungen, einen Ausbau der individuellen Förderung, mehr Studienplätze, zusätzliche Leistungen in der beruflichen Bildung und eine deutliche Verbesserung der Weiterbildung.
Wer die bestehenden Mängel bekämpfen will, müsse auch bereit sein, die Kosten einer besseren Bildung zu tragen. Der Bildungsforscher Henrik Piltz habe für die GEW berechnet, welche Kosten tatsächlich in den einzelnen Bildungsbereichen entstehen, wenn man etwa die Inklusion und eine flächendeckende Ganztagsbeschulung einführen will. Damit komme neue Bewegung in die Diskussion um das deutsche Bildungssystem. Der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne betont: „Die Studie ‚Bildungsfinanzierung für das 21. Jahrhundert‘ zeigt, dass deutlich höhere Anstrengungen notwendig sind, um das deutsche Bildungssystem auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen. Sie belegt nachdrücklich, dass das von Bundesländern und Bundesregierung vorgegebene Ziel, sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Bildung auszugeben, absolut notwendig ist. D.h., es geht um eine Größenordnung von rund 50 Milliarden Euro jährlich!“ …>> weiter

Read Full Post »

Im Land Bremen sollen in den kommenden Jahren nach und nach mehr Ganztagsschulen entstehen. Für die Stadt Bremen hat die Bildungsdeputation gerade beschlossen, die bestehenden Ganztagsgrundschulen mit mehr Lehrerstunden auszustatten.

Nordsee-Zeitung, 14.02.2012

Neben weiteren offenen Ganztagsgrundschulen sollen zwei weitere gebundene Ganztagsschulen pro Haushaltsjahr eingerichtet werden. In diesen sind im Unterschied zur offenen Form ganztägige Angebote Pflicht.„Die Entwicklung in Bremerhaven wird davon abhängen, in welchem Umfang das Land zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung stellt“, sagt Schuldezernent Dr. Rainer Paulenz (SPD). Des Weiteren sei entscheidend, ob es von der Stadt Mittel für den Betrieb dieser Schulen gebe. Finanziell sei es zudem ein Problem, die vorhandenen offenen Ganztagsschulen mit mehr pädagogischem Personal auszustatten, wie es ein Landesprogramm fordere. Derzeit seien 47 Prozent der Grundschulen und 45 Prozent der weiterführenden Schulen Ganztagsschulen. Daher gebe es noch Handlungsbedarf, so der Schuldezernent. In den kommenden beiden Jahren solle zunächst die Georg-Büchner-Schule II zur gebundenen Ganztagsschule ausgebaut werden. Entscheidungen über offene Ganztagsangebote sollen bis zum Sommer fallen. Für die Infrastruktur stellt das Land für 2012 und 2013 0,3 Millionen Euro bereit.
Doch in punkto Lehrerstellen wiegelt der Senat ab: „Vom Land gibt es das nicht, das ist eine Angelegenheit des kommunalen Schulträgers“, sagt Michael Huesmann vom Bildungsressort.
„Wir favorisieren die gebundenen Ganztagsschulen und wollen den Ausbau in dieser Legislatur in Bremerhaven voranbringen“, betont die grüne Bürgerschaftsabgeordnete Sülmez Dogan. Mit der SPD müsse man sich noch auf Formen und Standorte einigen. Dies sei aber nicht strittig. Studien belegten eindeutig, dass das Sozial- und Lernverhalten insbesondere in der gebundenen Ganztagsschule sehr gut gefördert werde. Nur hier sei ein optimaler Wechsel zwischen Unterricht und Erholungsphasen möglich. …>> weiter

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: