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Archive for the ‘internationaler Vergleich von Ganztagsschulkonzepten’ Category

WienerZeitung.at, 15.11.2012

Bildungsministerin Claudia Schmied baut in der Frage der Ganztagsschule besonders auf die Unterstützung der Bürgermeister und der Eltern, wie sie am Donnerstag in der Budgetdebatte im Nationalrat betonte. Für sie stelle die Zustimmung der Eltern zum Ganztagesunterricht eine unbedingte Voraussetzung dar. >>WEITER<<

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PESTER LLOYD, 05.03.2012

Wie ein in den Medien lanciertes internes Dokument aus dem Staatssekretariat für Bildung besagt, steht dem ungarischen Schulwesen in den kommenden drei Jahren ein dramatischer Umbau bevor. Durch die Absenkung des Mindestpflichtschulalters von 18 auf 16 Jahren und die in diesem Zusammenhang geplanten Fusionen von Schulen, sollen mehr als 4.000 Lehrerstellen gestrichen und etliche Schulen geschlossen werden, was in Summe bis zu 73 Mrd. Forint (250 Mio. EUR) einsparen soll. Die Zusammenlegung und Vereinheitlichung der höheren Schulstrukturen könnte bis zu 50.000 Schüler betreffen, die ihre Schulen wechseln müssten. Man fürchtet nun, dass durch die Schließung kleinerer Schulen vor allem den Kindern auf dem Land vermehrt der Zugang zum Abitur erschwert wird. Die Gesamteinsparungen laut der „geheimen Studie“ bis 2015 summieren sich zu ca. 180 Mrd. Forint, ca. 620 Mio. EUR>> weiter

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Badische Zeitung, 13.09.2011

Während man hier zu Land die Ganztagsschule immer höher schätzt, entdeckt man im Elsass bei den Nachbarn Nachahmenswertes.
Beim Ruf nach Ganztagsschulangeboten hat vielen Eltern das französische Schulsystem als Vorbild gedient. Allerdings glauben heute viele deutsche Eltern, dass der Betrieb in Frankreich besser geregelt sei – während man in Frankreich offenbar gerade die Vorteile des deutschen Systems entdeckt. Wie ein typischer Ganztags-Schultag im Elsass aussieht, beschreibt für die BZ Hanna Kientz aus Ferrette. …
In Frankreich fängt die Schule um 8 Uhr an, jeder Unterricht dauert 55 Minuten. Morgens habe ich immer Unterricht von 8 bis 12 Uhr. Um 10 Uhr haben wir eine Pause von 15 Minuten und zwischen jedem Unterricht 5 Minuten, weil wir immer den Raum wechseln. Um 12 Uhr haben wir Mittagspause, manche Schüler essen in der Kantine, andere essen zu Hause. Um 13 Uhr fängt der Nachmittagsunterricht wieder an – nur mittwochs und samstags gibt es keinen. Montags habe ich Schule bis um 18 Uhr abends, das heißt fünf Nachmittagsstunden hintereinander. Die Schüler sind in den zwei letzten Stunden meistens total unkonzentriert, hungrig und müde. Glücklicherweise haben wir eine Pause von 15 Minuten um 16 Uhr. Ich bin um 19 Uhr zu Hause. …Zurzeit gibt es in Frankreich viele Gespräche über die Organisation der Arbeitszeit der Schüler. Zuletzt wurde sogar das deutsche Schulsystem in manchen französischen Schulen getestet. Die Franzosen beabsichtigen, langsam das deutsche Schulsystem anzunehmen, sie nennen es „das Deutsche Modell“, das heißt: weniger Ferien, generell von Montag bis Freitag Unterricht. Geplant ist auch, nachmittags nur Fächer wie Sport, Musik oder Theater stattfinden zu lassen.

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Mittelschule, flächendeckende Ganztagsbetreuung und eine „Schule der Zukunft

derstandard.at, 30.11.2010

„Die ganztägigen Schulformen sind die Zukunft in der Bildung und werden flächendeckend angeboten. In Wien soll die gemeinsame Schule für alle 6-15 Jährigen eingeführt werden. Daher sollen alle AHS- und Hauptschulstandorte als „Neue Mittelschule“ geführt werden. Jedes Kind soll in Wien Zugang zu erstklassigen öffentlichen Schulen haben. Die Stadt Wien wird ein Pilotprojekt ‚Schule der Zukunft‘ initiieren. Das Projekt zeichnet sich durch besonders ambitionierte Lernmethoden und einem hohen Grad an Autonomie im Rahmen einer öffentlichen Schule aus.“ …
Die Anzahl der Ganztagsschulen in den nächsten sieben Jahren zu verdoppeln und flächendeckend anzubieten, dürfte schon leichter umzusetzen sein. Derzeit gibt es in Wien 29 Ganztagsschulen im Pflichtschulbereich und drei allgemeinbildende höhere Schulen, die ganztägig geführt werden. Das Konzept der „Campusschulen“ wird ebenfalls ausgebaut. Hier befinden sich mehrere Schulstufen und teilweise auch Kindergärten an einem Standort.

 

 

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Aktion: Qualität in der schulischen Tagesbetreuung

Bundesministerium für Unterricht, Kunst,  Kultur, 25.11.2010
Der 2. Durchgang der Aktion: Qualität in der schulischen Tagesbetreuung hat begonnen. Bei einer großen Startveranstaltung mit einem hochkarätig besetzten Podium fiel der Startschuss. Ziel der Aktion ist, Schulen mit qualitativ hochwertiger Tagesbetreuung ausfindig zu machen und als Kompetenzzentren für diesen schulischen Bereich mit einem Gütesiegel auszuzeichnen. Diese Schulen werden für zwei Jahre zertifiziert, im Herbst 2011 soll die Aktion wiederholt werden.
Mehr dazu finden Sie vf6.jpghier …

Empfehlungen für gelungene schulische Tagesbetreuung

Im Herbst 2007 wurde der Leitfaden Empfehlungen für gelungene schulische Tagesbetreuung veröffentlicht, der großes Interesse erzeugte und an jeder Schule aufliegt. Die Neuauflage 2009 ist hier (pdf, 5 MB) abrufbar.

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Derzeit gibt es 120.000 Ganztagsplätze. Der Bedarf ist drei Mal so hoch. Es gibt unterschiedliche Modelle. Die Hürde für die Einrichtung echter Ganztagsschulen sind hoch.

newsclick.de, 23.11.2010

Jeder zehnte Pflichtschüler nutzt derzeit Nachmittagsbetreuung an einer AHS-Unterstufe, Volks- oder Hauptschule bzw. besucht eine Ganztagsschule, in der sich Unterricht, Lerneinheiten und Freizeitangebote abwechseln. Die mit Abstand meisten Schüler (35.500 bzw. 26,7 Prozent) verbringen in Wien den Nachmittag an der Schule, verhältnismäßig am wenigsten sind es in Tirol (3,3 Prozent).

Bedarf drei Mal so hoch

Laut einer Befragung im Auftrag des Unterrichtsministeriums vom Jänner wird mit den derzeit rund 120.000 vorhandenen Plätzen nur ein Drittel des Bedarfs gedeckt. Der Bedarf läge bei rund 350.000 Plätzen. Bis 2014 sollen jährlich 80 Mio. Euro in den Ausbau investiert werden, Ziel sind 200.000 Plätze. …

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Wohlfahrtsverbände wollen nach Mittelstreichung nicht in die Bresche springen

kurier.at, 21.09.2010

Der Frust ist riesig. „So riesig, dass wir jetzt auf die Straße gehen“, sagt Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende beim Verein „Kinder- und Jugendbetreuung“. Die dort angestellten Freizeitbetreuer arbeiten an öffentlichen Wiener Schulen, um mit Kindern am Nachmittag zu spielen, zu basteln und zu lernen.  … Ihre Kritik: Die Freizeiträume in den Schulen sind häufig zu klein und völlig ungeeignet. Ein Betreuer muss bis zu 25 Kinder beaufsichtigen. „Experten empfehlen aber einen Schlüssel von 1:12“, weiß Schacht. Unzufrieden ist sie auch mit der Zeit, die Betreuern für die Vorbereitung zugestanden wird. „Während Hortpädagogen sechs Stunden in der Woche bezahlt bekommen, sind es bei uns nur eine.“ Unzufrieden sind viele mit dem Gehalt: „Kinderpädagogen erhielten heuer acht Prozent mehr Lohn, wir gehen leer aus.“ …
Den Vorwurf der Betreuer, der Verein würde arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht einhalten, weist Kopietz „auf das Schärfste zurück“. Auch ein Platzproblem in den Schulen sieht man bei den Behörden nicht. Eltern und ihre Kinder berichten dagegen sehr wohl von Raumnot. …

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