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Archive for the ‘Öffnung der Schule’ Category

Vereine im Stadtjugendring Amberg könnten schon bald Jugendarbeit in den Ganztagsschulen leisten.

mittelbayerische, 28.11.2011

Die Vereinsdelegierten waren noch skeptisch, als der Vorsitzende des Stadtjugendrings (SJR) Horst Pongratz am Freitagabend bei der Herbstvollversammlung in den Räumen des THWs die Idee einbrachte, Vereinsarbeit in die Schulen zu tragen. Viele erklärten, zeitlich und personell überfordert zu sein. Die Betreuenden in den Vereinen seien ehrenamtlich tätig, die nachmittags in der Arbeit seien oder studierten. Für die wenigen Vereine oder Organisationen, die einen Hauptamtlichen zur Verfügung hätten, würde der Einsatz eine „Nullrunde“.
Hierbei geht es um die Finanzen. Jugendarbeit in Ganztagsschulen soll nach Angaben von Pongratz Geld in die Kassen der Vereine bringen. Es könnten Fördermittel fließen, zudem würde auch der Bayerische Jugendring solche Maßnahmen fördern. Weil aber etliche Organisationen selbst keine Einnahmen abrechnen dürften, würde ein finanzieller Ausgleich über den SJR laufen. Pongratz: „Es muss von vornherein klar sein, wir sind nicht umsonst und wir sind nicht der Ersatz für Lehrer“. Keinesfalls dürften die Vereine in die Organisation der Schule gepresst werden, so Pongratz. Angedacht ist laut Pongratz, dass Vereine nach ihren eigenen zeitlichen und personellen Möglichkeiten und vor allem freiwillig an einigen Nachmittagen in Schulen gehen. Die Vermittlung von Verein und Schule würde der SJR übernehmen. Die Schulen zeigten laut Pongratz Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Vereinen. …
Gehen Vereine in Schulen, profitieren auch sie davon. Sie könnten sich bekannt machen und so Nachwuchsprobleme lösen. „Da kommen zwei Systeme zusammen: Jugendarbeit und Schule“, brachte es Pongratz auf den Punkt. ..>> weiter 

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Immer mehr Schulen werden in Ganztagsschulen umgewandelt. Was bringt die Ganztagsbetreuung und was die Kooperation mit freien Trägern wie dem ASB? Ein Experten-Interview dazu führte der ASB mit Professor Dr. Stephan Maykus von der FH Osnabrück

asb.de, 13.10.2011

Der ASB ist als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe an rund 230 Schulen im offenen Ganztag aktiv. Er gestaltet auf vielfältige Weise das pädagogische Angebot in der Ganztagsschule und in der verlässlichen Grundschule: vom Schulsanitätsdienst über Beratungs- und Präventionsangebote bis zur kompletten Ganztagsbetreuung. Die Ganztagsschule und ihre Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe erforscht Professor Dr. Stephan Maykus von der Fachhochschule Osnabrück. Der ASB interviewte den Experten zur Ganztagsschule. …
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Der Erfolg der privaten Konkurrenz bringt das öffentliche Bildungswesen in Bedrängnis. 

Frankfurter Allgemeine

 

Weiter entfernte Extreme lassen sich in der deutschen Bildungslandschaft kaum finden. Auf der einen Seite Schloss Salem, das private Internat am Bodensee, auf der anderen Seite die Sophienschule, eine staatliche Hauptschule in Bockenheim. Es sind verschiedene Welten – und doch stehen sich der ehemalige Internatsleiter Bernhard Bueb und der Hauptschulrektor Hans Werner Jorda näher, als man denken könnte.

 

Dies wird im Lauf des F.A.Z.-Forums zur Bildungspolitik deutlich, zu dem rund 150 Zuhörer ins Hörsaalzentrum auf den Campus Westend der Goethe-Universität gekommen sind. Zusammen mit Bueb und Jorda diskutieren die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) und Michael Gehrig, der regionale Leiter der privaten Phorms-Schulen. Das von Matthias Alexander, Ressortleiter der Rhein-Main-Zeitung, moderierte Forum ist Auftakt einer Gesprächsreihe zur Zukunft der Stadt, die vom Urban Future Forum und der F.A.Z. veranstaltet wird. …

 

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Die Evangelische Kirche im Rheinland fürchtet um das außerschulische Engagement von Jugendlichen

Rheinische Post, 01.12.2010

Die Evangelische Kirche im Rheinland fürchtet um das außerschulische Engagement von Jugendlichen. Die Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre („Turbo-Abitur“, G 8) und der voranschreitende Ganztagsausbau ließen weniger Freiraum etwa für kirchliche Arbeit und erschwerten das Engagement, sagte Klaus Eberl, Chef der Bildungsabteilung. Auch der Konfirmandenunterricht stehe „zunehmend unter Druck“. Zwischen 2000 und 2008 ist die Konfirmations-Quote unter den 14-jährigen Getauften im Rheinland von 98 auf 89 Prozent gesunken.Die rheinische Kirche beruft sich außerdem auf Zahlen des Deutschen Jugendinstituts, wonach sich im neunjährigen Gymnasium (G 9) 52 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren ehrenamtlich engagieren, an G 8-Schulen dagegen nur knapp 43 Prozent. An Ganztagsschulen liege die Quote mit 29 Prozent zudem zehn Punkte unter der an Halbtagsschulen. Eberl kritisierte auch das Angebot der Landesregierung an die Gymnasien, zum G 9 zurückzukehren, dabei aber die erhöhte Stundenzahl und die Fremdsprachenfolge des G 8 beizubehalten. Das sein „kein wirklich positiver Ansatz“ und „kein erfolgreiches Modell“. Lehrpläne müssten „überarbeitet und entschlackt“ werden. Schulen versuchten oft, möglichst viel Jugendarbeit in den Schulen selbst stattfinden zu lassen, sagte Eberl unserer Zeitung. Das aber sei nicht im Sinne der Kirche: „Es gibt ein Leben nach und außerhalb der Schule.“ Oft hielten sich Schulen außerdem nicht an die vereinbarten Freiräume für den kirchlichen Unterricht. …vf6.jpgWeiter

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Schule und Lernen in Deutschland

Goethe-Institut e. V., Online-Redaktion, September 2010

Was die emotionale Entwicklung von Jugendlichen anbelangt, sind Ganztagsschulen den Halbtagsschulen offenbar überlegen. Das legt die Studie „Peers in Netzwerken“ (PIN) nahe, die Erziehungswissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg an Teenagern durchgeführt haben. Insbesondere Jungen sind hier aufmerksamer für Gefühle anderer und lösen Konflikte eher mit Humor als mit schlagenden Argumenten. Goethe.de sprach mit Schul-Expertin Rimma Kanevski. …

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Lehrer sollten nicht nur Fächer unterrichten: Pädagoge Bernhard Bueb sprach in Uelzen über „Aufstieg durch Bildung“

az online, 29.09.2010

… Wenn Bueb von Bildung spricht, dann meint er Menschenbildung. „Zu viele Lehrer unterrichten Fächer und nicht Kinder“, zitiert er die Reformpädagogen. Das deutsche Gymnasium siedele das Reden über Theater immer noch höher an als das Theaterspielen. Die Schule in Deutschland sei eine Belehrungsschule, und es zähle an ihr nur messbares Wissen. „Damit ziehen wir den bleichen Klassenbesten als Idealtyp des Gymnasiums heran, einen, den man sicherlich nicht heiraten möchte.“ Aufgabe von Schule sei aber nicht, lexikalisches Wissen zu vermitteln, sondern Schüler in die Lage zu versetzen, selber zu lernen, Urteile zu fällen und die richtigen Fragen zu stellen. Kinder brauchen die Anerkennung von Erwachsenen und Gleichaltrigen, sagt Bueb. Damit das gelinge, müssten die Erwachsenen Zeit für die Kinder haben. Alles nicht neu, gewiss. Bueb aber folgert daraus, dass flächendeckend und gesetzlich vorgeschrieben die Ganztagsschule etabliert werden müsse – wie überall in den Ländern rings um uns herum.
Aber nicht die Form der Ganztagsschule, wie sie mit dem Gymnasium existiert. „Das ist Ganztagsschule in ihrer schlimmsten Form“, stellt Bueb klar. Was er sich unter Ganztagsschule vorstellt, das orientiert sich am Internat Schloss Salem, dessen Leiter er jahrelang war. Natürlich brauche man dazu Lehrer, die das auch wollten, gibt er zu und fordert: „Der Arbeitsplatz des Lehrers ist bis 17 Uhr die Schule.“ Die Arbeitshaltung werde sich schon einstellen, wenn man erst einmal so arbeite, sagt er und argumentiert mit Karl Marx: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“ Wünschenswert allemal, eine solche Ganztagsschule, aber nur umsetzbar, wenn auch die Politik das Geld herausgibt, das eine solche Schule kostet. Auch Bueb weiß: Die Verhältnisse sind nicht so.

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Professionelle Kooperation unterschiedlicher Berufskulturen an Ganztagsschulen

www.bildung-plus.de, 10.01.2010

Kooperation mit anderen Partnern und Professionen macht für Ganztagsschulen Sinn, weil sie dadurch neue Angebote, Unterstützungsressourcen und schnellere Hilfen erhalten, eine größere Nähe zur Lebenswelt der Schüler entwickeln, ihre Attraktivität bei den Schülern erhöhen und die Sozialkompetenzen der Schüler fördern. Ganztagsschulen in Deutschland sind auf eine Kooperation zudem dringend angewiesen, wenn sie den vielfach geforderten „erweiterten Bildungs- und Erziehungsauftrag“ und die Verknüpfung der ganztägigen Angebote mit dem Unterricht erreichen wollen (KMK-Definition von Ganztagsschulen). Wie kann die Kooperation mit außerschulischen Partnern unterschiedlicher Berufskulturen an Ganztagsschulen auf den Weg gebracht werden und gelingen?

Hierzu im Folgenden „Neun Goldene Regeln“ zur Kooperation an Ganztagsschulen:

  1. Proaktive, sozialräumliche Kooperationsstrategien
  2. Verankerung der Kooperation in Konzepten und Programmen
  3. Einführung und Information der Kooperationspartner
  4. Ziele, Ergebniserwartungen und Grenzen der Kooperation klären und aushandeln!
  5. Rahmenbedingungen, Verantwortlichkeiten und Rechte und Pflichten in der Kooperation festgelegen!
  6. Strukturelle Absicherung der Kooperation durch Gremium, Ansprechpartner und Vereinbarung
  7. Unterstützung und Steuerung der Kooperation von oben!
  8. Aktive Pflege der Kooperationspartner und Anerkennung der Kooperationserfolge

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siehe auch:
‘Kooperation und ausserschulische Partner’

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