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Archive for the ‘Partizipation und Ganztagsschule’ Category

Interview mit Lukas Nübling vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz

Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz, 07.01.2010

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz organisiert die Vermittlung und Betreuung junger Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Ganztagsschulen im nördlichen Rheinland-Pfalz leisten. Lukas Nübling erläutert im Interview mit der Online-Redaktion, welche Hürden es bei diesem Engagement zu überwinden galt, welche Motivationen die Freiwilligen antreiben und wieso diese Arbeit eine ideale Vorbereitung auf den Lehrerberuf sein kann. …

Online-Redaktion: Wie sehen die Arbeiten aus, die die Freiwilligen in den Schulen übernehmen?
Nübling:
Am Vormittag helfen sie überwiegend in den Klassen mit, betreuen einzelne Schüler oder Kleingruppen. Manche arbeiten auch im Sekretariat. Am Nachmittag helfen sie bei der Mittagessensausgabe, in der Hausaufgabenbetreuung und in den Arbeitsgemeinschaften. Viele FSJ-ler können hier ihre Fähigkeiten und Vorlieben als AG-Leiter einsetzen. Auch die Aufsicht in den Pausen, bei den Bussen und beim Sport und Schwimmen kommen dazu.
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Neue Kooperationen zwischen Schulen und freien Anbietern

taz.de 14.12.2009

Die Schulreform erfordert neue Kooperationen zwischen Schulen und freien Anbietern. Das ist eine Chance, die aber auch ihre Schattenseiten hat, sagt Tobias Döppe von der BUND-Jugend.

taz: Herr Döppe, die Zahl der Ganztagsschulen wächst und wird weiter wachsen. Welche Auswirkungen hat das auf Jugendverbände wie Ihren?
Tobias Döppe:
Wir spüren die Auswirkungen in zweierlei Hinsicht. Zum einen merken wir, dass freizeitbezogene Angebote für Kinder und Jugendliche unter der Woche schlechter besucht werden. Angebote an Wochenenden oder in den Ferien laufen dagegen gut. Auch unsere eigenen Aktiven haben weniger Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten. Viele sind ja Schüler oder Studierende in Bachelorstudiengängen. Auf der anderen Seite geben uns nun manche Schulen die Möglichkeit, im Rahmen des Ganztagsbetriebs selbst Angebote zu machen. Das sind aber erst wenige.
Haben Sie als Jugendverband überhaupt Interesse an Kooperationen mit Schulen?

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donaukurier.de, 23.11.2009

Es wäre fatal, wenn die offene Jugendarbeit mit ihren freien Trägern ins Abseits geraten und hin zu den Schulen gehen würde. In freier Trägerschaft kann nämlich die eigentliche Kinder- und Jugendarbeit geleistet werden, die an Schulen in diesem Ausmaß gar nicht möglich ist. Freie Träger können ein vielfältiges Angebot bieten, wozu eine bürokratisch-staatliche Einrichtung nicht imstande sein kann. Ganz abgesehen davon, dass Schule ein sensibler Ort ist, an dem Kinder und Jugendliche zwangsläufig auch Frust aufladen (etwa wegen schlechter Noten oder Prüfungen). Psychologen betonen schon lange, dass der Ort, an dem gelernt wird, nicht zugleich auch Ort der Freizeitgestaltung sein soll.

Was aber das Entscheidende ist: Es liegt im Charakter einer bürokratisch organisierten Ganztagsschule, dass der Kinderalltag mit planvollen, angeleiteten Aktivitäten gefüllt wird. Ein Kind, ein Jugendlicher in der Ganztagsschule ist den ganzen Tag unter fachlicher Aufsicht; alles, selbst die Freizeitgestaltung, ist durchorganisiert, es bleibt kaum Raum für echte Spontaneität. Planvolle, angeleitete Aktivitäten dürfen aber nicht mit dem Kindern und Jugendlichen so wichtigen Spiel verwechselt werden.

Es liegt in der Natur des Spielens und der Freizeitgestaltung, dass Kinder spontan etwas „aus sich heraus“ entwickeln können. Wenn der Tagesablauf eines Kindes strukturiert ist, bleibt keine dem Spiel eigentümliche Spontanität. Psychologie und Hirnforschung wissen aber heute, dass gerade ausgelassenes, nicht geplantes Spielen ohne Vorgaben die Sprachentwicklung, soziale Kompetenz, Kreativität und das Problemlösungsvermögen fördern – und nicht geplante, angeleitete Aktivitäten. Es scheint vielen Planern (und aus Sorge, dass der Nachwuchs die richtige Schule schafft, auch vielen Eltern) nicht klar zu sein, worin sich aber Hirnforscher und Psychologen einig sind, wie sehr es dem Kind schadet, wenn es zu wenig Zeit zum freien Spielen und Herumtollen hat. So geht der Versuch, Jugendarbeit durch vermehrten Zugriff der Stadt bzw. des Staates zu betreiben, auf Kosten der Kinder und Jugendlichen. …

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Werkstatt zur Offenen Ganztagsschule – Verantwortliche erarbeiten Raumkonzepte

Braunschweiger Zeitung – newsclick.de, 19.11.2009

Wie ihre Traumschule aussehen soll, das wissen die Hellwinkelschüler ganz genau: Sie wünschen sich Wasserlandschaften und eine Glitzerwelt.
Parallel zu den Kindern ließen sich gestern rund 100 erwachsene Teilnehmer der 1. Werkstatt Offene Ganztagsschule im Freizeit- und Bildungszentrum Westhagen durch Vorträge externer Experten inspirieren und entwarfen in Workshops ihre Vorstellungen zu Raumkonzepten und Raumgestaltung. Mit allen beteiligten Schulen, Planern und Kindern entwickelt die Stadt Qualitätsstandards und -kriterien. „Wolfsburg ist da Vorreiter“, sagt Sprecherin Stefanie Schwabe. „Das Beginnen war uns wichtiger, als dass auf Anhieb alle räumlichen Bedingungen passen“, räumt Erster Stadtrat Klaus Mohrs ein. Nach und nach setzt die Verwaltung dort an.
Laut Christian Brinsa, Abteilungsleiter Hochbau im Grundstücks- und Gebäudemanagement, ist in diesem Jahr etwa 1 Million Euro in die Ganztags-Grundschulen investiert worden, allein 600 000 Euro in die Umgestaltung eines Traktes an der Laagbergschule. Im kommenden Jahr sei eine ähnliche Summe vorgesehen, so Brinsa, der die Perspektive der Kinder bei der Planung stärker berücksichtigen will. Die genauen Projekte seien noch offen.  … Wünsche hat sie trotzdem noch: „Wir benötigen Räume zur Entspannung am Nachmittag, und das Außengelände sollte neu gestaltet werden.“ Wie Mohrs meint, sollten Schulen Lern- und Lebensort sein. Nach Startschwierigkeiten der letzten acht Schulen (wir berichteten) helfe die Werkstatt, dass „alle Verantwortlichen im Gespräch sind“.

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Beziehungen der Schüler untereinander und die Beziehungen Lehrer-Schüler

http://solokabarett.blogspot.com: 19.10.2009

Beziehungen der Schüler untereinander
Das länger dauernde Beisammensein wirkt sich auf die Beziehungen und auch auf die Rolle der Schüler aus:
– Die alternativen Gestaltungsmöglichkeiten verringern die Schulangst.
– Schüler haben größere Selbständigkeit und freiere Zeiteinteilung, können ihr individuelles Leistungsprofil entfalten und individuelle Bedürfnisse befriedigen.
– Das bessere Verhältnis zueinander wird durch den Abbau von Konkurrenz- und Rivalitätsverhalten nachweislich festgestellt. Wesentlich dafür ist die gemeinsame Gestaltung der Freizeit, wo sich Gemeinschaften hinsichtlich der Interessen bilden und dadurch hohe Akzeptanz erreicht wird. Auch größere Partnerschaftlichkeit wurde beobachtet, was mit dem hohen sozialen Kontakt begründet werden kann und für die Persönlichkeitsbildung der Schüler von hoher Relevanz ist (vgl. Leitner  1984, S. 73).

 

Beziehungen Lehrer-Schüler
Auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis ändert sich in Ganztagsschulen relativ zu herkömmlichen Schulen. Weil Lehrer den ganzen Tag bei den Schülern sind, bieten sich vielfältige Möglichkeiten zu sozialem Lernen und erzieherischer Beeinflussung. …

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Ganztägige Schule definiert Lehrer und Jugendhilfe neu

pressetext.deutschland, 10.06.2009

Die Schule wird künftig ihre Struktur grundlegend ändern und dabei auch Methoden der Jugendhilfe und der Sozialen Arbeit im Unterricht übernehmen. Diese Entwicklung als Folge des europaweiten Trends zur Ganztagsschule beschreibt Rainer Kilb, Dekan der Fakultät für Sozialwesen der Hochschule Mannheim im Praxishandbuch „Methoden der Sozialen Arbeit in der Schule.“

Als Anstoß des Wandels der Schulen bezeichnet Kilb im pressetext-Interview die geänderten Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. „Viele Lernerfahrungen verlagern sich aus der Familie heraus und geschehen bereits heute häufig in unmittelbarer Nähe zur Schule“

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Bayerische Schüler fordern mehr Mitbestimmung

sueddeutsche.de, 27.04.2009

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