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Archive for the ‘Gestaltung des Unterrichts’ Category

Bayrischer Fußball-Verband, 21.11.2011

Kooperationsprojekte, Fortbildungen, Wettbewerbe und die BFV-Kampagne „Pro Amateurfußball“ – der Bayerische Fußball-Verband bietet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium und dem DFB eine Vielzahl an Schulfußballangeboten an. Und immer mehr Fußballvereine nehmen diese Angebote an und engagieren sich umfangreicher an Schulen. Die bayerischen Vereine begegnen somit aktiv den aktuellen Problemen, wie dem Rückgang an Spielerinnen und Spielern durch den demografischen Wandel in einigen Regionen, den fehlenden Bewegungsangeboten in der Schule oder dem veränderten Freizeitverhalten der Kinder.
Die Kooperation mit einer Schule eröffnet den Vereinen viele neue Perspektiven. Die Ganztagsschule bietet neben dem Kooperationsmodell „Sport nach 1“ eine weitere hervorragende Möglichkeit für Vereine, mit Schulen zusammenzuarbeiten. … >> weiter 

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Badische Zeitung, 13.09.2011

Während man hier zu Land die Ganztagsschule immer höher schätzt, entdeckt man im Elsass bei den Nachbarn Nachahmenswertes.
Beim Ruf nach Ganztagsschulangeboten hat vielen Eltern das französische Schulsystem als Vorbild gedient. Allerdings glauben heute viele deutsche Eltern, dass der Betrieb in Frankreich besser geregelt sei – während man in Frankreich offenbar gerade die Vorteile des deutschen Systems entdeckt. Wie ein typischer Ganztags-Schultag im Elsass aussieht, beschreibt für die BZ Hanna Kientz aus Ferrette. …
In Frankreich fängt die Schule um 8 Uhr an, jeder Unterricht dauert 55 Minuten. Morgens habe ich immer Unterricht von 8 bis 12 Uhr. Um 10 Uhr haben wir eine Pause von 15 Minuten und zwischen jedem Unterricht 5 Minuten, weil wir immer den Raum wechseln. Um 12 Uhr haben wir Mittagspause, manche Schüler essen in der Kantine, andere essen zu Hause. Um 13 Uhr fängt der Nachmittagsunterricht wieder an – nur mittwochs und samstags gibt es keinen. Montags habe ich Schule bis um 18 Uhr abends, das heißt fünf Nachmittagsstunden hintereinander. Die Schüler sind in den zwei letzten Stunden meistens total unkonzentriert, hungrig und müde. Glücklicherweise haben wir eine Pause von 15 Minuten um 16 Uhr. Ich bin um 19 Uhr zu Hause. …Zurzeit gibt es in Frankreich viele Gespräche über die Organisation der Arbeitszeit der Schüler. Zuletzt wurde sogar das deutsche Schulsystem in manchen französischen Schulen getestet. Die Franzosen beabsichtigen, langsam das deutsche Schulsystem anzunehmen, sie nennen es „das Deutsche Modell“, das heißt: weniger Ferien, generell von Montag bis Freitag Unterricht. Geplant ist auch, nachmittags nur Fächer wie Sport, Musik oder Theater stattfinden zu lassen.

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Ideen für mehr-ganztägig lernen, 09.09.2011

Aller Anfang mag schwer sein. Auf dem Weg, den die Albert-Schweitzer-Schule eingeschlagen hat, lagen allerdings nicht nur die sprichwörtlichen Steine, sondern sogar einige Felsbrocken. Viel Kraft war erforderlich, um jene geradlinig wirkende Piste auszubauen, die heute Gäste beeindruckt. Gerade gestern, erzählt Schulleiterin Beatrix Albrecht, seien sie hier in Hannover zum Netzwerktreffen zusammen gekommen. „Die Kollegen waren begeistert – und teilweise ganz erschlagen von dem, was wir hier bereits auf die Beine gestellt haben.“ 
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Beim „Rülzheimer Ganztagsschulmodell“ werden Medienkompetenzen, Methodenkompetenzen und Sozialkompetenzen gleichermaßen gefördert.

Ganztagsschule in Rhenland-Pfalz, 15.03.2010

…  In den sechsten und siebten Klassen aber versuchen wir seit Schuljahresbeginn 2009/2010 etwas ganz Neues. Wir teilen die drei sechsten Ganztagsklassen in mehrere Gruppen ein. Diese Gruppen bleiben das ganze Jahr über zusammen und durchlaufen mehrere Stationen des sogenannten „Kompetenztrainings“. (siehe Schaubilder im Anhang) Bei der Vorstellung des Konzeptes waren Eltern, aber auch Schüler begeistert. Und unsere bisher gemachten Erfahrungen haben uns bestätigt. Die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klassen sind aktiv dabei. Sie freuen sich aber auch auf den Wechsel ihrer Gruppe hin zum neuen Kompetenzbereich, denn von Mitschülerinnen und Mitschülern haben sie ja schon „Spannendes“ gehört. Und dabei ist immer etwas, was sie interessiert. Ein Wechsel der AG ist nicht erforderlich. Die Schülergruppe bleibt zusammen. Das Schuljahr über ist es kaum jemandem langweilig. Und alle profitieren von diesem Angebot, das in den folgenden Schuljahren fortgeführt wird. So machen alle viele wertvolle Erfahrungen, gewinnen Einblicke und Erkenntnisse. Ganztagsschule, so fühlen Schülerinnen und Schüler, „bringt uns was“. An der Realschule plus in Rülzheim fühlen wir uns auf dem richtigen Wege, Ganztagsschule so noch besser zu machen. …
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Der Einsatz von E-Learning in der schulischen Praxis

Zeitschrift für E-Learning-lernkultur und bildungstechnologie, 3/2009 – 4. Jahrgang

Zwar hat sich E-Learning an vielen Schulen schon etabliert, aber immer noch wird es nicht als Selbstverständlichkeit zur Erweiterung schulischen Lernens angesehen. Dieses Heft zeigt unterschiedliche Ansätze und Forschungsergebnisse sowie praktische Erfahrungen damit auf. Die hier vorgestellten Beiträge operieren auf unterschiedlichen Ebenen. In einer internationalen Vergleichsstudie wird aufgezeigt, wo entscheidende Innovationsfaktoren für den Einsatz von E-Learning in Schulen auszumachen sind. Dabei wird deutlich, dass u.a. Schulentwicklung und LehrerInnenbildung bisher zu wenig für den Einzug von E-Learning in Schulen genutzt worden sind. Ergänzt wird diese Sicht durch eine empirische Studie, die die Nutzung von E-Learning in Schweizer Schulen untersucht. Auch hier zeigt sich, dass das innovative Potenzial etwa von Web 2.0-Anwendungen kaum zum Tragen kommt. Ein konkreter, didaktisch begründeter Einsatz von Learning Management Systemen im Unterricht wird in zwei Beiträgen aufgezeigt, zum einen im Englischunterricht, um interkulturelle Kommunikation und Kooperation zu etablieren, und zum anderen im Geschichtsunterricht, um SchülerInnen eine selbstbestimmte Auseinandersetzung mit historischen Phänomenen zu ermöglichen. …

Stefan Aufenanger Editorial

Andreas Breiter & Stefan Welling – E-Learning im Schulsystem als Integrationsprozess – Eine vergleichende Länderanalyse

Dominik Petko & Thomas Moser Bedingungen der Nutzung von Lernplattformen in Schulen. Empirische Befunde zu einem nationalen Modellprojekt aus der Schweiz

Claudia Warth Interkulturelles Englischlernen mit Moodle – E-Learning-Aktivitäten in einer deutsch-amerikanischen Web-Kollaboration

Alexander König Moodle im Geschichtsunterricht: Implementierung und Einsatz von Lernmanagementsystemen in schulischen Kontexten

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siehe auch: Ganztagsschulen und die Neuen Medien
Medienpädagogik in Ganztagsschulen

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Zur Rolle Digitaler Medien in der Schulentwicklungsplanung und zur Verbesserung der Schulqualität

Runder Tisch Digitale Kultur und Schule, 27.11.2009

Die Empfehlungen des Runden Tischs „Digitale Kultur und Schule“ sollen dazu dienen, die Schulentwicklungsplanung im Lande Bremen zu unterstützen und die Schulqualität so zu fördern, dass junge Menschen besser auf eine aktiv-partizipierende und mitgestaltende Rolle in der Wissensgesellschaft vorbereitet werden.  … Digitale Medien mit dem Computer als technischem Kern haben Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert. Der Umgang mit Computermedien ist so reichhaltig und gleichzeitig so einfach und konkret geworden, dass die Nutzung häufig ganz intuitiv möglich ist. Umso wichtiger aber ist es, dass Menschen den Daten, die aus dem Computer kommen, Sinn geben, sie in Zusammenhänge einordnen und verstehen, was passiert, wenn Wissen zu Daten wird und wie aus Daten Wissen werden kann. Hier liegt die Kernaufgabe von Medienbildung: in der Übernahme von Verantwortung und der Einbettung dessen, was Computer als Daten produzieren, in menschliche Sinnzusammenhänge. Das muss erlernt werden. …

Öffnung von Schule und Einbeziehung außerschulischer Kooperationspartner
• Digitale Medien sichern und erweitern den Kommunikationsfluss zwischen Elternhaus, Schule, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern.
• Kooperation mit und Einbeziehung des Elternhauses, Qualifizierung von Eltern, gehören zu einem Medienkonzept.
• Schulische Medienbildung muss eng verzahnt sein mit außerunterrichtlichen Angeboten im schulischen Freizeitbereich und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften (insbesondere in Ganztagsschulen). Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Akteuren in der medienpädagogischen Jugendarbeit ist sehr zu empfehlen. …

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siehe auch:
Medienpädagogik in Ganztagsschulen

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Beziehungen der Schüler untereinander und die Beziehungen Lehrer-Schüler

http://solokabarett.blogspot.com: 19.10.2009

Beziehungen der Schüler untereinander
Das länger dauernde Beisammensein wirkt sich auf die Beziehungen und auch auf die Rolle der Schüler aus:
– Die alternativen Gestaltungsmöglichkeiten verringern die Schulangst.
– Schüler haben größere Selbständigkeit und freiere Zeiteinteilung, können ihr individuelles Leistungsprofil entfalten und individuelle Bedürfnisse befriedigen.
– Das bessere Verhältnis zueinander wird durch den Abbau von Konkurrenz- und Rivalitätsverhalten nachweislich festgestellt. Wesentlich dafür ist die gemeinsame Gestaltung der Freizeit, wo sich Gemeinschaften hinsichtlich der Interessen bilden und dadurch hohe Akzeptanz erreicht wird. Auch größere Partnerschaftlichkeit wurde beobachtet, was mit dem hohen sozialen Kontakt begründet werden kann und für die Persönlichkeitsbildung der Schüler von hoher Relevanz ist (vgl. Leitner  1984, S. 73).

 

Beziehungen Lehrer-Schüler
Auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis ändert sich in Ganztagsschulen relativ zu herkömmlichen Schulen. Weil Lehrer den ganzen Tag bei den Schülern sind, bieten sich vielfältige Möglichkeiten zu sozialem Lernen und erzieherischer Beeinflussung. …

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