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Archive for the ‘Offene Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule’ Category

Was ist Offene Kinder- und Jugendarbeit?

Zwei junge Filmemacher, die Ihr Handwerkszeug in der Offenen Jugendarbeit gelernt haben, gehen im Auftrag der LAGO (Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung) der Frage nach, was Offene Kinder- und Jugendarbeit eigentlich ist. Dafür besuchen Sie unterschiedliche Experten.

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Leonberger Kreiszeitung, 29.11.2011

Landkreis Eine Sprechstunde für Schüler, Lehrer und Eltern: das Modellprojekt soll ausgeweitet werden. Von Kata Kottra

Die Zahl der Ganztagsschulen wächst – auch im Landkreis. Bildungsexperten hoffen, dass besonders Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen besser betreut werden, wenn sie auch die Nachmittage an den Bildungsanstalten verbringen.
Wenn Kinder und Jugendliche allerdings beinahe den ganzen Tag an der Schule verbringen, sind die Lehrer immer öfter mit Problemen wie Verhaltensauffälligkeit, schwierigen Familienverhältnissen oder Gewalt konfrontiert. „Immer mehr Eltern und Schüler haben einen Bedarf an Unterstützung, den die Schule nicht leisten kann“, so hat Diemut Rebmann, Rektorin an der Goldbergschule in Sindelfingen, die Situation gestern in der Sitzung des Kreis-Jugendhilfeausschusses im Landratsamt geschildert. … >> weiter 

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Vereine im Stadtjugendring Amberg könnten schon bald Jugendarbeit in den Ganztagsschulen leisten.

mittelbayerische, 28.11.2011

Die Vereinsdelegierten waren noch skeptisch, als der Vorsitzende des Stadtjugendrings (SJR) Horst Pongratz am Freitagabend bei der Herbstvollversammlung in den Räumen des THWs die Idee einbrachte, Vereinsarbeit in die Schulen zu tragen. Viele erklärten, zeitlich und personell überfordert zu sein. Die Betreuenden in den Vereinen seien ehrenamtlich tätig, die nachmittags in der Arbeit seien oder studierten. Für die wenigen Vereine oder Organisationen, die einen Hauptamtlichen zur Verfügung hätten, würde der Einsatz eine „Nullrunde“.
Hierbei geht es um die Finanzen. Jugendarbeit in Ganztagsschulen soll nach Angaben von Pongratz Geld in die Kassen der Vereine bringen. Es könnten Fördermittel fließen, zudem würde auch der Bayerische Jugendring solche Maßnahmen fördern. Weil aber etliche Organisationen selbst keine Einnahmen abrechnen dürften, würde ein finanzieller Ausgleich über den SJR laufen. Pongratz: „Es muss von vornherein klar sein, wir sind nicht umsonst und wir sind nicht der Ersatz für Lehrer“. Keinesfalls dürften die Vereine in die Organisation der Schule gepresst werden, so Pongratz. Angedacht ist laut Pongratz, dass Vereine nach ihren eigenen zeitlichen und personellen Möglichkeiten und vor allem freiwillig an einigen Nachmittagen in Schulen gehen. Die Vermittlung von Verein und Schule würde der SJR übernehmen. Die Schulen zeigten laut Pongratz Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Vereinen. …
Gehen Vereine in Schulen, profitieren auch sie davon. Sie könnten sich bekannt machen und so Nachwuchsprobleme lösen. „Da kommen zwei Systeme zusammen: Jugendarbeit und Schule“, brachte es Pongratz auf den Punkt. ..>> weiter 

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Sozialsenator Dietrich Wersich zeichnet partnerschaftliche Entwicklung von Ganztagsschulen aus

hamburg.de, 29.11.2010

Die Zusammenarbeit von Schulen und Jugendhilfe ist zentral für die Entwicklung erfolgreicher Ganztagsschulen. Drei Schulen und ihre jeweiligen Partner aus Vereinen, Verbänden und staatlicher Jugendhilfe haben heute von Sozialsenator Dietrich Wersich eine mit jeweils 30.000 Euro dotierte Unterstützung erhalten. …

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Sozialministerin Schwesig: Schulsozialarbeit ist Türöffner für Zusammenarbeit

Ministerium für Soziales und Gesundheit, 23.09.2010

Etwa 300 Schulsozialbeiter treffen sich heute zu einem Fachtag in Güstrow. An dem Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, nehmen erstmals auch Lehrer, Eltern- und Schülervertreter teil.

Sozialministerin Manuela Schwesig hob die Bedeutung der Schulsozialarbeit hervor und warb für neue und engere Kooperationen zwischen Jugendhilfe und Schule. „Angesichts des Aufbaus von immer mehr Ganztagsschulen sind Schulsozialarbeiter die Pfadfinder und Türöffner für die notwendige Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungsträgern“, sagte Schwesig.

Der demografische Mangel bringe es mit sich, dass gerade im ländlichen Raum vielerorts die Zahl junger Menschen sinke. „Deshalb sollten die Träger der freien Jugendhilfe und die Jugendverbände an die Schulen gehen und ihre Erfahrungen aus dem sozialen Lernen einbringen“, so die Ministerin. Es sei davon auszugehen, dass von diesem Fachtag weitere inhaltliche Impulse für die Veränderung der Jugendhilfe und für die Schulen ausgehen werden.

In Mecklenburg-Vorpommern sind 255 Schulsozialarbeiter und 31 Lehrer in der Schulsozialarbeit tätig, fast die Hälfte davon an regionalen Schulen. …

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Ergebnisse des Forschungsprojektes „GaLäR“

Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz, 04.02.2010

… auf wissenschaftlich fundierter Basis [ist es] bisher nicht möglich gewesen, eine Aussage zu treffen, inwieweit der Aufbau einer Ganztagsschule gerade im ländlichen Raum, „wo die Welt noch in Ordnung ist“, zu einer Veränderung im Dorf- und Vereinsleben führt. „Ganztagsschulen in ländlichen Räumen.  … Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ist es, Formen der Zusammenarbeit von Schule und Jugendarbeit im Bereich der Sekundarstufe I unter Berücksichtigung landesspezifischer Gegebenheiten umfassend zu analysieren. Welche als positiv oder negativ empfundene Effekte auf den dörflichen Sozialraum sind durch die Einführung von Ganztagsschulen zu beobachten? Das Forschungsprojekt untersucht grundlegende Gelingens- und Gefährdungspotenziale einer konstruktiven Kooperation zwischen Schule und Jugendarbeit sowie Auswirkungen auf die regionalspezifische Identifikation und das Freizeitverhalten von Jugendlichen. Damit soll ein Beitrag geleistet werden, Kooperationsmodelle für Schule und Jugendhilfe zur Etablierung ganztägiger Bildungsangebote aus einem sozialräumlichen Ansatz heraus zu optimieren. …Erste Tendenzen lassen sich aus den Fragebögen und Interviewantworten bereits herauslesen. Claudia Busch bringt diese auf die Formel: „Je ländlicher die Strukturen, desto größer die Auswirkungen.“ Das liege hauptsächlich an der einfachen Tatsache, dass die Jugendlichen durch die teilweise langen Fahrtwege zu den Schulen manchmal von 6.30 bis 18.00 Uhr nicht im Dorf seien. Dazu kämen dann noch die Hausaufgaben, die erledigt werden müssten. … Umgekehrt ist es für potenzielle Kooperationspartner wie der Freiwilligen Feuerwehr schwierig, mit den Schulen zu kooperieren, da viele Ehrenamtliche bis 16 Uhr arbeiten müssten und daher nicht in die Schulen kommen könnten. … „Je kleiner der Ort, desto kritischer die Betrachtung“, gelte auch für die Elternsichtweise. Zwar freue man sich über die gesicherte Betreuung und das reichhaltige AG-Angebot, aber die Mütter und Väter bewerteten die langen Tage für die Kinder kritisch, besonders wenn im Anschluss an den Schultag noch Hausaufgaben zu erledigen seien. Da bleibe zu wenig Zeit für Eigenaktivitäten. …

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vf6.jpg–> „GaLäR“-„Ganztagsschule in ländlichen Räumen“, Forschungsprojekt der Agrarsozialen Gesellschaft Göttingen e.V. und des Lehrstuhls für Sozialpädagogik und außerschulische Bildung an der Friedrich-Schiller-Universität-Jena.

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Neue Kooperationen zwischen Schulen und freien Anbietern

taz.de 14.12.2009

Die Schulreform erfordert neue Kooperationen zwischen Schulen und freien Anbietern. Das ist eine Chance, die aber auch ihre Schattenseiten hat, sagt Tobias Döppe von der BUND-Jugend.

taz: Herr Döppe, die Zahl der Ganztagsschulen wächst und wird weiter wachsen. Welche Auswirkungen hat das auf Jugendverbände wie Ihren?
Tobias Döppe:
Wir spüren die Auswirkungen in zweierlei Hinsicht. Zum einen merken wir, dass freizeitbezogene Angebote für Kinder und Jugendliche unter der Woche schlechter besucht werden. Angebote an Wochenenden oder in den Ferien laufen dagegen gut. Auch unsere eigenen Aktiven haben weniger Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten. Viele sind ja Schüler oder Studierende in Bachelorstudiengängen. Auf der anderen Seite geben uns nun manche Schulen die Möglichkeit, im Rahmen des Ganztagsbetriebs selbst Angebote zu machen. Das sind aber erst wenige.
Haben Sie als Jugendverband überhaupt Interesse an Kooperationen mit Schulen?

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