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NDR, 28.01.2014

Ganztagsschulen sind bisher unterfinanziert, wie Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) zugibt. Sie sollen vom Schuljahr 2014/15 sechs Millionen Euro mehr, insgesamt 24 Millionen Euro, für Nachmittagsangebote erhalten. Über das Gros des Budgets können sie frei entscheiden. Das ganze Budget kommt aus dem 50-Millionen-Euro-Paket für attraktivere Schulen im Land. 18 von den 24 Millionen könnten die Schulleitungen als Finanzbudget für freie Träger verwenden. Verträge über Kooperationsvereinbarungen sollen laut Brodkorb mit Vereinen, Verbänden und Institutionen, etwa aus den Bereichen Jugendarbeit, Sport, Kultur, Bildung und Umwelt, geschlossen werden. Die Kooperationen sollen primär mit nichtkommerziellen Anbietern vereinbart werden.  …  >>WEITER<<

Ganztagsschule in Baden-Württemberg kommt voran

Stuttgarter Zeitung.de, 16.01.2014

Am Ende ergingen sich die Verhandlungspartner in Lobeshymnen auf sich selbst. Eine „historische Übereinkunft“ und einen „guten Tag für die Familien“ nannte Finanzminister Nils Schmid (SPD) das Konzept zum Ausbau des Ganztagsbetriebs an Grundschulen, das das Land und die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände präsentierten.

Wir wollten nicht die Kleinstgrundschulen auf kaltem Weg platt machen.
Von einem Meilenstein und einem fairen Kompromiss, sprach Barbara Bosch, die Präsidentin des baden-württembergischen Städtetags. Da wirkte Roger Kehle, der Präsident des Gemeindetages vergleichsweise unterkühlt. „Ein vorzeigbares Ergebnis“ hätten das Land und die kommunalen Landesverbände nach „hartem, langwierigen und zähem Ringen“ zustande gebracht, findet Kehle.

Verständigt haben sich die Partner darauf, dass der Ganztagsbetrieb an Grundschulen ausgebaut werden soll. Ziel ist eine gesicherte Kinderbetreuung vom Kleinkindalter über den Kindergarten bis zur Grundschule.  …  >>WEITER<<

Niedersächsisches Kultusministerium, 01/2014

Niedersächsische Ganztagsschulen werden ab dem kommenden Schuljahr 2014/2015 er-heblich besser ausgestattet und erhalten mehr pädagogische Gestaltungsspielräume. Zum Start des Anhörungsverfahrens für den entsprechenden Erlassentwurf „Die Arbeit in der Ganztagsschule“, der am 1. August 2014 in Kraft treten soll, hat Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die geplanten Verbesserungen für die Schulen vorgestellt. Danach wird die Ausstattung des Landes für die rund 1.200 ab 2004 genehmigten offenen Ganztagsschulen von derzeit durchschnittlich ca. 25 Prozent auf voraussichtlich ca. 60 Prozent angehoben. Perspektivisches Ziel sei es, die Mittel für die Ganztagsschulen darüber hinaus Schritt für Schritt weiter zu erhöhen. …  >>WEITER<<

Dokumente „Die Arbeit in der Ganztagsschule“

Wie läuft’s mit den Ganztagsschulen? – Die HAZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Reform.

HAZ, 30.01.2014

Nach einem neuen System werden künftig die Zuschüsse des Landes für Ganztagsschulen verteilt: Nicht mehr je Klasse werden Lehrerstunden zugewiesen – sondern für jeden Schüler, der am Ganztagsprogramm teilnimmt. Die HAZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Reform. …   >>WEITER<<


ganztagsschulen.org, 08.01.2014

Zur Berichterstattung über ein Urteil des Arbeitsgerichtes Göttingen zu Honorarverträgen von pädagogischen Mitarbeiterinnen an Ganztagsschulen hat das Niedersächsischen Kultusministerium eine Stellungnahme abgegeben.

Ein Sprecher des Ministeriums führte aus: „Im Zuge der geringen Ressourcenzuweisung an Ganztagsschulen durch die ehemalige Landesregierung ist es zum rechtswidrigen Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen von Kooperationsverträgen gekommen. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes arbeiteten an einigen Grundschulen sowohl am schulisch verantworteten Vormittag als auch in der Nachmittagsbetreuung, die von Kooperationspartnern der Schulen organisiert wird. Im Rahmen von Kooperationsverträgen dürfen allerdings keine Personen zur Durchführung von Ganztagsangeboten eingesetzt werden, die bereits für eine vergleichbare Tätigkeit in einem Arbeitsverhältnis zum Land Niedersachsen stehen, da dies einen Verstoß gegen arbeitsrechtliche Vorschriften darstellt.“ …  >>WEITER<<

Teil-Einigung zwischen Grün-Rot und Städtetag zeichnet sich ab

Stuttgarter Zeitung, 03.01.2014

Im Streit um die Finanzierung der Betreuung an der Ganztagsschule bewegen sich Grün-Rot und Städtetag aufeinander zu – allerdings nur in Trippelschritten. Die Kommunen seien bereit, die Aufsicht während des Mittagessens zu übernehmen, teilte der Städtetag Baden-Württemberg mit. Dafür wolle das Land dem Wunsch der Kommunen entgegenkommen, den Ganztag flexibler zu gestalten. Jetzt sollen je sieben oder acht Zeitstunden an drei oder vier Tagen in der Woche möglich sein. „Strittig ist aber noch eine Verlängerung der Pausenaufsicht“, sagte Städtetagsdezernent Norbert Brugger der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.
Die Ganztagsschule soll im nächsten Schuljahr von einem Schulversuch zu einer Regelschule werden. Die entsprechende Gesetzesgrundlage wird derzeit erarbeitet. Das beaufsichtigte Mittagessen, das zum Ganztagskonzept gehört, ist seit Jahren Zankapfel zwischen Kommunen und Land. …  >>WEITER<<


zeit online, 15.11.2013

Ganztagsschulen sind eine großartige Idee – theoretisch. Praktisch zählt jetzt beim Ausbau Masse statt Klasse: Ohne klares Konzept experimentieren die Schulen vor sich hin. Was müsste geschehen, um doch noch eine Erfolgsgeschichte daraus zu machen? … >>WEITER<<


Neue Osnabrücker Zeitung, 29.09.2013

Nach dem Wirrwarr um Honorarverträge gibt es laut Kultusministerium an den niedersächsischen Ganztagsschulen enormen Unterstützungs- und Beratungsbedarf: Ressortchefin Frauke Heiligenstadt (SPD) teilte jetzt im Landtag mit, dass die Landesschulbehörde in dieser Angelegenheit seit Februar 26000 Auskunftsersuchen bearbeitet und 230 Besuche bei Schulen vor Ort durchgeführt habe.
Heiligenstadt betonte, nach den rechtlichen Problemen mit Honorarkräften, die zu Nachforderungen der Rentenversicherung in Millionenhöhe geführt hatten, herrsche weiterhin Verunsicherung. Man bemühe sich, mit 120 Fachleuten der Landesschulbehörde Hilfestellung zu geben und Schulleitungen von der Verantwortung in rechtlicher Hinsicht zu entlasten.
Heiligenstadt betonte, dass Betreuungspersonal an Ganztagsschulen, soweit es sich nicht um Lehrer handele, nur noch per Arbeitsvertrag eingestellt werden solle. Honorarkräfte dürften nur in rechtlich zweifelsfreien Einzelfällen beschäftigt werden.. …  >>WEITER<<
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