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Archive for the ‘Lererausbildung’ Category

Bildungsminister Ulrich Commerçon zum Antrittsbesuch bei rheinland-pfälzischer Kollegin Doris Ahnen

bildungscklick.de, 05.07.2012

Der saarländische Bildungs- und Kulturminister Ulrich Commerçon hat sich heute in Mainz zu einem ersten Meinungsaustausch mit der rheinland-pfälzischen Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Doris Ahnen, getroffen. Die Minister haben sich dabei über Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen beiden Ministerien ausgetauscht. „Die räumliche Nähe, ähnliche Aufgabenstellungen, aber auch die notwendige länderübergreifende Kooperation erfordern eine enge Abstimmung zwischen den Nachbarländern“, so Commerçon und Ahnen.

In einem nächsten Schritt gehe es darum, bei der Lehrerfort- und Weiterbildung intensive Möglichkeiten der Kooperation zu nutzen. Auch in der Stärkung der Medienkompetenz sehen beide Seiten Vorteile einer Zusammenarbeit. Die Medienkompetenz gewinne zunehmend an Bedeutung für selbstverantwortliche Lernprozesse in der Schule und sei zentrale Grundlage für lebenslanges Lernen, so Ahnen und Commerçon. Ein guter Kinder- und Jugendmedienschutz brauche Angebote der Medienbildung sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Eltern und Pädagogen.>>WEITER<<

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http://www.berlinerumschau.com, 19.01.2012


Schulen / Foto: Joachim Müllerchen; Lizenz: CC-BY-SA-2.0-DE

In Berlin fehlen derzeit 150 Erzieher an Grundschulen, 24 an Integrierten Sekundarschulen und weitere 34 für Pädagogische Unterrichtshilfen an sonderpädagogischen Förderzentren. Darauf wies die Lehrergewerkschaft GEW unter Verweis auf eine nun vorliegende Bedarfsberechnung hin. Nach Ansicht der Gewerkschaft könnten die geplanten Ganztagsangebote an den Grundschulen ohne eine entsprechende Ausstattung mit Erziehern nicht sichergestellt werden.
Eine bedarfsgerechte Ausstattung der Ganztagsschule mit Fachpersonal ist zwingend nötig, um den hohen Anforderungen im pädagogischen Alltag gerecht zu werden,“ sagt die GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik. Neue Erzieherstellen müßten umgehend ausgeschrieben und nicht aufd ie lange Bank geschoben werden. Dieser Mangel an Fachpersonal verschärfe sich auch durch Abwerbeversuche anderer Bundesländer. Dabei seien die Einkommens- und Arbeitsbedingungen für Erzieher im benachbarten Brandenburg vielfach besser, als in der Hauptstadt. „Wir erwarten, dass der TV-L vollständig in Anwendung gebracht wird und die Stellen tarifgetreu mit der Entgeltgruppe 8 ausgeschrieben werden,“ so Siebernik.
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Unterstützung für alle Ganztagsschulen durch Beraterinnen und Berater

Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz, 27.01.2011

Neu startende Ganztagsschulen stehen vor vielen Herausforderungen: bei der Organisation, dem Personaleinsatz sowie bei der Unterrichtsentwicklung. In Rheinland-Pfalz bieten 19 Beraterinnen und Berater den Schulen vor Ort Unterstützung u.a. in Fragen des Schulmanagements, der Unterrichtsqualität sowie der Personalentwicklung.. …

vf6.jpgWeiter!

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Wer erzieht unsere Kinder: Schule oder Eltern?

Welt am Sonntag, 17.10.2010

Erziehung ist mühsam. Eltern müssen verbieten, Nein sagen und sich durchsetzen: „Bitte schalte den Fernseher jetzt aus, es ist spät, du musst ins Bett, nein, es gibt vor dem Schlafengehen keine Schokolade mehr und gelesen wird nur noch bis halb acht.“ Kinder sind von solchen Sätzen genervt, doch für Eltern ist das Neinsagen auch anstrengend. Aber es ist ihre Pflicht. So steht es im Grundgesetz Artikel 6: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Allerdings hat die Schule einen ganz ähnlichen Auftrag. Laut Gesetz sind Lehrer dazu verpflichtet, junge Menschen zu unterrichten und sie zu mündigen Bürgern zu erziehen. Wer also erzieht unsere Kinder: Lehrer oder Eltern? …

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Lehrer sollten nicht nur Fächer unterrichten: Pädagoge Bernhard Bueb sprach in Uelzen über „Aufstieg durch Bildung“

az online, 29.09.2010

… Wenn Bueb von Bildung spricht, dann meint er Menschenbildung. „Zu viele Lehrer unterrichten Fächer und nicht Kinder“, zitiert er die Reformpädagogen. Das deutsche Gymnasium siedele das Reden über Theater immer noch höher an als das Theaterspielen. Die Schule in Deutschland sei eine Belehrungsschule, und es zähle an ihr nur messbares Wissen. „Damit ziehen wir den bleichen Klassenbesten als Idealtyp des Gymnasiums heran, einen, den man sicherlich nicht heiraten möchte.“ Aufgabe von Schule sei aber nicht, lexikalisches Wissen zu vermitteln, sondern Schüler in die Lage zu versetzen, selber zu lernen, Urteile zu fällen und die richtigen Fragen zu stellen. Kinder brauchen die Anerkennung von Erwachsenen und Gleichaltrigen, sagt Bueb. Damit das gelinge, müssten die Erwachsenen Zeit für die Kinder haben. Alles nicht neu, gewiss. Bueb aber folgert daraus, dass flächendeckend und gesetzlich vorgeschrieben die Ganztagsschule etabliert werden müsse – wie überall in den Ländern rings um uns herum.
Aber nicht die Form der Ganztagsschule, wie sie mit dem Gymnasium existiert. „Das ist Ganztagsschule in ihrer schlimmsten Form“, stellt Bueb klar. Was er sich unter Ganztagsschule vorstellt, das orientiert sich am Internat Schloss Salem, dessen Leiter er jahrelang war. Natürlich brauche man dazu Lehrer, die das auch wollten, gibt er zu und fordert: „Der Arbeitsplatz des Lehrers ist bis 17 Uhr die Schule.“ Die Arbeitshaltung werde sich schon einstellen, wenn man erst einmal so arbeite, sagt er und argumentiert mit Karl Marx: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein.“ Wünschenswert allemal, eine solche Ganztagsschule, aber nur umsetzbar, wenn auch die Politik das Geld herausgibt, das eine solche Schule kostet. Auch Bueb weiß: Die Verhältnisse sind nicht so.

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