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Archive for the ‘Hausaufgabenbetreuung’ Category

„Einer der größten Streitfaktoren in Familien“

welt online, 27.07.2012

„Hausaufgaben sind einer der größten Streitfaktoren in Familien“, sagt Patrick Blumenschein von Institut für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. „Eltern wissen oft nicht, welches Ziel Hausaufgaben überhaupt haben und interpretieren die Ansprüche der Schule dann anders“, sagt der Wissenschaftler. Das führe zu Missverständnissen und Zoff in Familien.
„Wenn Kinder eine Ganztagsschule besuchen und ihre Hausaufgaben bereits mit einer neutralen Person erledigt haben, dann zeigen uns Studien, dass sich das Familienverhältnis tatsächlich entspannt“, betont Blumenschein. „Denn je nach Lehrer sind die Erwartungen ganz unterschiedlich und die kennen die Eltern oft nicht.“ Das verunsichere viele Eltern und sie machten Druck: „Schließlich wollen sie ja, dass ihr Kind in der Schule gut da steht, die Hausaufgaben also ordentlich sind.“
Der Pädagoge rät deshalb, das Thema Hausaufgaben bei Elternabenden explizit anzusprechen und klare Regeln einzufordern, was die Erfordernisse an Hausaufgaben angeht. Zudem sollte es zur Orientierung für die Eltern feste Zeitvereinbarungen geben. In Nordrhein-Westfalen macht das Schulministerium strikte Vorgaben: So sollten Hausaufgaben in der ersten und zweiten Klasse in einer halben Stunde und in der dritten und vierten Klasse in einer Stunde erledigt werden können. In der fünften und sechsten Klasse sollte die Bearbeitung nicht länger als eineinhalb Stunden und bis zur zehnten Klasse nicht länger als zwei Stunden dauern. In der gymnasialen Oberstufe soll zumindest eine zeitliche Überforderung vermieden werden. >>WEITER<<

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ndr.de, 18.02.2012

Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) will Niedersachsens Schülern mehr Zeit verschaffen. Nach den Sommerferien sollen die Mädchen und Jungen weniger Hausaufgaben machen müssen. Damit diese Idee auch Wirklichkeit wird, überarbeitet derzeit das Kultusministerium einen entsprechenden Erlass und setzt darin neue Höchstzeiten fest.

Schüler sollen noch Zeit für Hobbys haben

Nach Meinung von Althusmann sollten Kinder, die bis 16 Uhr Schule haben, sich möglichst gar nicht mehr zu Hause an den Schreibtisch setzen. Ganztagsschulen könnten den Kindern sinnvolle Möglichkeiten zur Erledigung von Hausaufgaben in der Schule bieten und sie dabei unterstützen. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen neben Unterricht und Hausaufgaben auch noch Zeit für Freizeitaktivitäten und Hobbys zum Beispiel in Vereinen haben. Fußballspielen und Fahrradfahren am Nachmittag sollten auch an langen Schultagen möglich bleiben,“ so Althusmann. …>> weiter

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Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium, 16.12.2011

Mit einer Neufassung des Hausaufgabenerlasses möchte das Kultusministerium die geltenden Regelungen an Veränderungen im Schulalltag anpassen. Ein entsprechender Erlassentwurf wurde jetzt ins Anhörungsverfahren gegeben. „Hausaufgaben sind und bleiben eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts. Die gute und richtige Entwicklung hin zu immer mehr schulischen Ganztagsangeboten erfordert jedoch Anpassungen“, sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.

Ganztagsschulen könnten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Erledigung von Hausaufgaben in der Schule eröffnen und ihnen bei der Anfertigung von Hausaufgaben Hilfen anbieten. Zugleich führe die Teilnahme an Ganztagsangeboten dazu, dass Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule ein geringeres Zeitbudget für die Erledigung von Hausaufgaben zur Verfügung hätten. „Die mit dem Erlassentwurf vorgeschlagenen Veränderungen tragen den neuen Entwicklungen Rechnung“, sagte Althusmann.

So werden im Erlassentwurf beispielsweise die Maximalzeiten zur Erstellung von Hausaufgaben außerhalb der Schule neu geregelt. An Ganztagsschulen sollen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit erhalten, Hausaufgaben im Rahmen von angebotenen Arbeits- und Übungsstunden zu erledigen. Der neue Erlass soll mit Beginn des kommenden Schuljahrs 2012/13 in Kraft treten.

Der Erlassentwurf steht auf der Internetseite des Kultusministeriums www.mk.niedersachsen.de unter „Aktuelles / Aktuelle Erlasse und Anhörungsverfahren“ zum Download bereit.

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Hausaufgaben – Schulaufgaben – Lernzeiten

bildung+, 03.03.2011

Für Generationen von Schülerinnen und Schülern gehören Hausaufgaben zu Schule und Unterricht – weil es ja schon immer so war. Alle waren einmal betroffen und kennen sich damit gut aus. Selten ist dieses schulische Ritual in der Vergangenheit infrage gestellt worden. In der Ganztagsschule sieht das ganz anders aus. …

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Schule und Lernen in Deutschland

Berliner Morgenpost, 01.10.2010

Eine Pflicht zur Vergabe von Hausaufgaben oder allgemeinverbindliche Vorgaben gibt es nirgendwo im Schulrecht. Nach der als Orientierungsrichtlinie geltenden, formal nicht mehr gültigen Ausführungsvorschrift über Hausaufgaben sollen diese an Ganztagsschulen nicht über das Wochenende und nicht von einem Tag auf den anderen erteilt werden und sind auf maximal 180 Minuten (Klasse 7 / 8) bzw. 240 Minuten (Klasse 9 / 10) wöchentliche Arbeitszeit zu beschränken. Jede Schule organisiert jedoch den Schulalltag prinzipiell in eigener Verantwortung.  …  An Ganztagsschulen sollen die Schüler Hausaufgaben in der Schule unter Aufsicht und Betreuung von Lehrkräften innerhalb von Schülerarbeitsstunden erledigen. Die Notwendigkeit der häuslichen Vorbereitung, beispielsweise des Lernens von Vokabeln, bleibt dabei unbestritten notwendig bestehen. Eine Grenze allerdings zieht das Schulrecht: Zum Schutz der seelischen und körperlichen Unversehrtheit, der geistigen Freiheit und der Entfaltungsmöglichkeiten der Schüler sind die Anforderungen und die Belastungen unter anderem durch Hausaufgaben altersgemäß und zumutbar zu gestalten, sodass ausreichend Zeit für eigene Aktivitäten bleibt. …

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Weniger Schüler als erwartet in der Hausaufgabenbetreuung

Südwestumschau, 15.06.2009

Seit Schuljahresanfang bieten alle Gymnasien Hausaufgabenbetreuung an. Das sollte Schüler und Eltern entlasten. Jetzt stellt sich heraus: Das Angebot wird viel seltener in Anspruch genommen als erwartet.
Die Inanspruchnahme der Hausaufgabenbetreuung ist geringer als wir angesichts der massiven Kritik an G 8 erwartet haben“, sagt Bernd Saur, Landeschef des Philologenverbandes. Auch die Landeselternbeirats-Vizechefin Sylvia Wiegert sagt: „Wir haben von vielen Schulen die Rückmeldung, dass die Betreuung gar nicht so angenommen wird, wie es der Bedarf erwarten ließe.“

vf6.jpgsiehe auch: Hausaufgaben

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