Ganztagsschule: Offene Ganztagsschulen, Gebundene Ganztagsschulen, Pro und Contra, Projekte, Kooperationen, Nachmittagsangebote, Konzeptionen, neue Lernkulturen,…
Musik bedarf keiner Rechtfertigung durch die Transfereffekte aktiven Musizierens. Jedem Kind sollte die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen, gegeben sein.
Wir, die Fachgruppe Musik Baden-Württemberg in ver.di, fordern die Erhaltung und den Ausbau der öffentlichen kommunalen Musikschulen.
Wir lehnen die Kooperationen mit den allgemeinbildenden Schulen nicht ab, erklären aber folgende Punkte für unabdingbar:
Musikschullehrkräfte sind kein Ersatz für Schulmusiker
Angemessene Vergütung / Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Keine Lehrkraft darf gegen ihren Willen und ohne vorherige Fortbildung an allgemeinbildende Schulen abgeordnet werden
Arbeitsfreundliche Rahmenbedingungen wie Ausstattung, Raumfragen, Organisation
Kooperationen und Finanzierungen müssen langfristig sicher gestellt sein
Regelungen im Bereich der Ganztagsschule, die den Instrumental- und Kammermusikunterricht optimal gewährleisten
Allgemeine Rahmenbedingungen zwischen dem VdM / dem Landesmusikrat Baden-Württemberg und dem Kultusministerium …>> weiter
>> Die Positionen der Landesfachgruppe Baden-Württemberg können als pdf-Datei hier geladen werden: Musikschule-Ganztagsschule
München, 26.01.2012 (lp). „Eltern erwarten zurecht, dass ihren Kindern in der Ganztagsschule qualitätsvolle Angebote gemacht werden“, so die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Renate Will (Baldham), in der Debatte des Bildungsausschusses über einen von der FDP eingebrachten Antrag zur Etablierung eines Qualitätsrahmens für Ganztagsschulen.
Für die liberale Politikerin ist die Qualität einer Ganztagsschule entscheidend für das Gelingen und die Akzeptanz in der Schulfamilie. „Die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) hat deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich die Schulfamilie gemeinsam auf den Weg macht, um Ganztagsschule zu werden. Zudem ist erwiesen, dass bei hoher Schulqualität die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in den Kernfächern besser werden. Das Mehr an Zeit bietet also große Chancen, aber nur, wenn die Qualität stimmt“, erläutert die Abgeordnete.Deshalb hat die FDP-Landtagsfraktion bereits im Juli 2011 ein Positionspapier zum Thema „Qualität in der Ganztagsschule“ beschlossen. „Wir haben klare Qualitätskriterien bestimmt, die erfüllt sein müssen, damit die Qualität einer Ganztagsschule stimmt. Unterrichtsinhalte am Vormittag müssen mit Angeboten am Nachmittag konzeptionell verknüpft und qualitätsorientiert ausgestaltet werden. Damit Schülerinnen und Schüler Unterrichtsinhalte vertiefen und vernetzen können ist das Rhythmisieren des Unterrichts sowie die Möglichkeit zur Auflösung des 45-Minuten-Taktes eine wichtige Voraussetzung.“
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Zwei junge Filmemacher, die Ihr Handwerkszeug in der Offenen Jugendarbeit gelernt haben, gehen im Auftrag der LAGO (Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung) der Frage nach, was Offene Kinder- und Jugendarbeit eigentlich ist. Dafür besuchen Sie unterschiedliche Experten.
StEG, die „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“, wird bis 2015 weitergeführt und startet 2012 mit einer Befragung von Schulleiterinnen und Schulleitern.
Das Besondere: Statt bisher 14 Länder werden sich künftig alle Bundesländer an der Begleitforschung des Bundes beteiligen. Das Ziel: In der Fortsetzung der Studie steht die Qualität der Ganztagsangebote und die individuelle Förderung im Fokus.
Die wichtigsten Ergebnisse der bisherigen Begleitforschung zum Ausbau der Ganztagsschulen durch die Bundesregierung stehen inzwischen gedruckt und gebunden zum Nachlesen bereit. Eine ganze Reihe wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren haben sich zusammengetan, um unter Leitung prominenter Bildungsforscher einen Band herauszugeben, in dem die untersuchten Wirkungen von Ganztagsschulen nach Schwerpunkten sortiert und erläutert werden. Mehr als 350 Seiten „Wissen über Ganztag“, angereichert mit Grafiken und Tabellen, sind so entstanden. Danach verbessern Ganztagsangebote bei regelmäßiger Teilnahme insbesondere in der Grundschule und in den Klassen 5 bis 7 das Sozialverhalten, die Schulfreude und die Schulmotivation. Im Folgenden wird auf einige Inhalte näher eingegangen.
Noch ein Fazit vorweg: Der Besuch von Ganztagsschulen alleine bewirkt noch keine Wunder, so formulieren es die Autoren selber. Wenn jedoch Angebotsqualität und die Schüler-Betreuer-Beziehung stimmen, dann profitieren Schülerinnen und Schüler insbesondere in ihrem schulischen Wohlbefinden und in ihrer Lernzielorientierung vom Besuch einer Ganztagsschule. Oder anders: „Einer der wichtigsten Faktoren hinsichtlich einer qualitativen Anreicherung der Lernkultur ist . das Schulklima“ (S. 347), fassen die Professoren Eckhard Klieme (DIPF, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung) und Thomas Rauschenbach (DJI, Deutsches Jugendinstitut) in ihrer Bilanz zusammen. …>> weiter
Die Österreicher können den Modellen der Gesamtschule und Ganztagsschule einiges abgewinnen. In einer Befragung des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) befinden 75 Prozent die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen als „gute Idee“. Parallel befürworten 63 Prozent die Ganztagsschule als mögliche „Schule der Zukunft“. Ernüchternd ist hingegen der Informationsstand der Befragten: Mehr als zwei Drittel können sich unter der Gesamtschule wenig bzw. nichts vorstellen, während lediglich vier von zehn die Ganztagsschule ein Begriff ist, wie aus den Unterlagen zu einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem niederösterreichischen SPÖ-Chef Sepp Leitner am Montag hervorgeht.
Das Ergebnis der unter 1.064 Österreichern ab 15 Jahren durchgeführten, repräsentativen Befragung zeigt laut Peter Zellmann vom IFT, dass die Bevölkerung „innovationsbereiter“ ist, „als die Politik ihr zutraut“. Er fordert infolgedessen die Regierung auf, die Voraussetzungen in den Bereichen Schulorganisation und Lehrerbildung zu schaffen und diese der Differenzierung im Unterricht unterzuordnen. Die SPÖ fordert seit jeher die Einführung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen, während die ÖVP dadurch eine Senkung des Leistungsniveaus befürchtet. …>> weiter
Sechs Jahre nach der Föderalismusreform, mit der bundesweit die Finanzierung von Bildung, Wissenschaft, Forschung und Lehre neu geregelt wurde, stellt Schleswig-Holstein die Weichen zur Kehrtwende: Das Landeskabinett stimmte heute (24. Januar) eine Bundesratsinitiative von Wissenschaftsminister Jost de Jager und Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug zu, mit der der Bildungsföderalismus in Deutschland neu geordnet werden soll.
„Damit setzen wir einen fraktionsübergreifenden Antrag aus Dezember 2010 um. Die bisherigen Kompetenz- und Finanzierungsregelungen haben sich als Irrweg erwiesen, sie werden in Verbindung mit der Schuldenbremse Konsolidierungsländern wie Schleswig-Holstein langfristig massiv schaden“, so die Minister nach der Sitzung des Landeskabinetts.
Nach den Worten des Ministers werde Schleswig-Holstein nun im Bundesrat initiativ, um mit einem Paket von Grundgesetzänderungen den Bund mit in die Verantwortung zu nehmen, ohne den Bildungsföderalismus aufzuheben. „Gesamtstaatliche Aufgaben verlangen nun einmal auch gesamtstaatliche Verantwortung – deshalb müssen wir jetzt handeln, denn eine Grundgesetzänderung braucht ihre Zeit“, so de Jager. Der Bund verfüge über erhebliche Mittel, nicht aber über die entsprechenden Zuständigkeiten – bei den Ländern sei es umgekehrt. …>> weiter
Vom DRK lernten die Jugendlichen den richtigen Umgang mit Kindern. Ein halbes Jahr lang hatten die Teilnehmerinnen gebüffelt, ehe sie nun ihre Zertifikate erhielten.
Ramsloh – 29 Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren des Schulzentrums Saterland haben jetzt ihre Zertifikate als ausgebildete Babysitterinnen durch die Kursleiterinnen Henriette Budde, Maria Luttmann und Elisabeth Friedrich vom DRK-Kreisverband Cloppenburg erhalten.
Ein halbes Jahr lang haben die Schülerinnen im Rahmen des Nachmittagsunterrichtes der Ganztagsschule am Schulzentrum für diese Zertifikate gebüffelt, um jetzt als zertifizierte Babysitterin in Familien im Saterland tätig sein zu können. …>> weiter
Für ein sechsgängiges Gourmetmenü im Sternerestaurant Val d’Or müssen Gäste abends 129 Euro zahlen. Dafür ist es der bekannte Fernsehkoch Johann Lafer, der auf der Stromburg in der Pfalz Terrine von der Entenstopfleber und Kalbsmedaillons kredenzt.
Deutlich günstiger kommen bald die Schüler des Gymnasiums am Römerkastell in den Genuss von Lafers Speisen: Der Promikoch übernimmt zum Sommer den Betrieb der neuen Schulmensa im benachbarten Bad Kreuznach – und will beweisen, dass gesundes und schmackhaftes Essen auch für rund 3 Euro machbar ist. Nebenbei will er den Kindern guten Geschmack beibringen. Schließlich seien „die Schüler die Gäste von morgen“.
Lafer ist nicht der erste prominente Koch, der sich für eine bessere Ernährung von Kindern einsetzt: Seine Kollegin Sarah Wiener etwa gibt Kinderkochkurse und Jamie Oliver versuchte – vergeblich -, in England das Schulessen zu verbessern. Doch Lafer geht einen Schritt weiter: Er wird eine große Schulkantine für bis zu 1200 Kinder betreiben und dabei auch das finanzielle Risiko übernehmen.
Und wirtschaftlich ist der Markt für Schulessen in Deutschland äußerst schwierig. Der Wettbewerb wird nahezu ausschließlich über den Preis geführt, den die Kommunen oder Kreise ihren Schulen vorgeben. In manchen Ländern soll mittags ein warmes Essen für unter 2 Euro auf den Tisch. Kaum ein Caterer kann das leisten. …>> weiter
Schulen / Foto: Joachim Müllerchen; Lizenz: CC-BY-SA-2.0-DE
In Berlin fehlen derzeit 150 Erzieher an Grundschulen, 24 an Integrierten Sekundarschulen und weitere 34 für Pädagogische Unterrichtshilfen an sonderpädagogischen Förderzentren. Darauf wies die Lehrergewerkschaft GEW unter Verweis auf eine nun vorliegende Bedarfsberechnung hin. Nach Ansicht der Gewerkschaft könnten die geplanten Ganztagsangebote an den Grundschulen ohne eine entsprechende Ausstattung mit Erziehern nicht sichergestellt werden.
Eine bedarfsgerechte Ausstattung der Ganztagsschule mit Fachpersonal ist zwingend nötig, um den hohen Anforderungen im pädagogischen Alltag gerecht zu werden,“ sagt die GEW-Landesvorsitzende Doreen Siebernik. Neue Erzieherstellen müßten umgehend ausgeschrieben und nicht aufd ie lange Bank geschoben werden. Dieser Mangel an Fachpersonal verschärfe sich auch durch Abwerbeversuche anderer Bundesländer. Dabei seien die Einkommens- und Arbeitsbedingungen für Erzieher im benachbarten Brandenburg vielfach besser, als in der Hauptstadt. „Wir erwarten, dass der TV-L vollständig in Anwendung gebracht wird und die Stellen tarifgetreu mit der Entgeltgruppe 8 ausgeschrieben werden,“ so Siebernik. …>> weiter
Hamburg will allen Grundschulkindern in den kommenden Jahren eine kostenlose, ganztägige Betreuung ermöglichen. Bislang stand dieses Angebot nur berufstätigen Eltern offen, die anhand eines Gutscheinsystems Anspruch auf einen kostenfreien Hortplatz hatten.
„Wir möchten gerne, dass von den 200 Grundschulstandorten in den nächsten Jahren mindestens weitere 100 Grundschulen zu Ganztagsschulen werden.“
Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hat Großes vor: In den kommenden Jahren will er allen Schulkindern in der Hansestadt eine kostenlose ganztägige Bildung und Betreuung ermöglichen. Bislang stand dieses Angebot nur berufstätigen Eltern offen, die anhand eines Gutscheinsystems Anspruch auf einen kostenfreien Hortplatz hatten. Mit dem neuen Programm, dem sogenannten GBS – das steht für ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen – sollen alle Kinder erreicht werden. Auch und vor allem die Kinder in den eher ärmeren Stadtteilen. …>> weiter
„Der Protest hat sich gelohnt, zumindest etwas Einsicht ist in diese Regierungskoalition eingekehrt“, kommentiert Christian Gloede, Landesvorstandssprecher der GEW die gestern verabredete Kompromisslinie der Fraktionsvorsitzenden zur Frage der Ganztagsschulen und Horte. Die zusätzlich benötigten Finanzmittel müssten aber durch eine Aufstockung des Bildungsetats abgesichert werden.
Mit dem Kompromiss seien einige Kernforderungen der GEW erfüllt, insbesondere die Verhinderung kurzfristiger Hortschließungen und die Aufhebung der Kapazitätsbegrenzung für die Offenen Ganztagsschulen. Zudem sei durch die Einrichtung teilgebundener Ganztagsschulen (diese gelten für ganze Klassen oder Jahrgangsstufen), auch die Möglichkeit des Aufbaus einer grundlegenden Umstrukturierung des Schulalltags gegeben, wenn auch zunächst nur für einzelne Klassen und mit der Maßgabe einer entsprechenden Personalausstattung. …>> weiter
Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein das Speiseangebot in bundesweit knapp 200 Schulmensen untersucht, bewertet und zertifiziert. Ihr Fazit fällt ernüchternd aus: Noch gibt es wenige Caterer, die sich überhaupt zertifizieren lassen – und häufig kommt mangelhaftes Essen auf den Teller der Kinder. …>> weiter
Warmes Fleisch, das in der Mensa der Stadtteilschule Harburg mittags serviert wird, hat teilweise einen weiten Weg hinter sich: Es wird in Boxberg-Schweigern, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg, in der Großküche der Catering-Firma Hofmann zubereitet und anschließend eingefroren. Dann wird es in einem großen Kühlcontainer per Lkw rund 600 Kilometer quer durch Deutschland bis nach Harburg transportiert. Hier wird das Essen in Kühlfächern der Schulküche zwischengelagert und anschließend mit Produkten aus der Region angereichert.
Ein Einzelfall? Keineswegs: „Es kann gut sein, dass einige Hamburger Schulen in Sachen Verpflegung bundesweit unterwegs sind“, so Thomas Bressau, Sprecher der Schulbehörde. „Bei der Wahl der Catering-Services gibt es von unserer Seite keine verpflichtenden Vorgaben.“ Zur Empfehlung gibt die Behörde den Schulen allerdings eine Liste mit möglichen Catering-Unternehmen an die Hand, auf der neben norddeutschen Anbietern auch solche aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stehen. Kein Wunder also, dass es zu solchen bundesweiten Kooperationen kommt. Das geht nicht nur auf Kosten der Qualität des Essens, sondern ist auch für die Nachhaltigkeit nicht gerade förderlich. …>> weiter
„Honorarkräfte können nur in besonderen Ausnahmefällen in Ganztagsschulen eingesetzt werden. Die rechtlichen Bedingungen für Honorarverträge passen nicht zur Lebenswirklichkeit in den Schulen und zu den Anforderungen des Schulgesetzes und des Ganztagserlasses.“ Diese Auffassung sieht der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen Eberhard Brandt durch das jüngste Rundschreiben von Kultusminister Dr. Bernd Althusmann an die Schulen bestätigt. Die GEW rät den Schulleitungen bei pädagogischen Aufgaben im Ganztagsbetrieb auf den Einsatz von Lehrkräften, sozialpädagogischen Fach-kräften und anderen fest angestellten Beschäftigten zu setzen. Auch Kooperationsabkommen mit ex¬ternen Partnern werden von der GEW weiterhin als problematisch beurteilt. Die Vertrag-abschließenden Schulen und damit das Land sieht die GEW arbeitsrechtlich potentiell in der Durchgriffshaftung, was erhebliche finanzielle Risiken beinhaltet. Überdies sei die Gültigkeit des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes in Bezug auf Kooperationsabkommen weiterhin strittig.
Die GEW bedauert, dass in der Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 5. Januar der Eindruck erweckt wird, dass Honorarverträge in Ganztagsschulen eine Lösung sein können.
Im „Kleingedruckten Teil“ des Rundschreibens vom 4. Januar und seinen umfangreichen An-hängen wird dagegen darauf hingewiesen, dass Honorarverträge nur zulässig sind, wenn „kein Direktionsrecht der Schulleitung“ besteht und die Honorarkräfte nicht in den schulischen Ablauf eingegliedert werden. Sie dürfen also nicht an schulischen Gremien, z.B. an Fach- oder Klassenkonferenzen teilnehmen. Sie dürfen sich nicht mit Lehrkräften pädagogisch oder fach¬lich beraten. Der Inhalt ihrer Tätigkeit darf keine Fortführung von Unterricht bedeuten. Arbeitsgemeinschaften im Sport und im musischen Bereich haben immer einen Bezug auf die jeweili¬gen Fachrichtlinien und auf ein pädagogisches Gesamtkonzept der Schule, betont der GEW-Landesvorsitzende. Das sehen auch der Ganztagserlass, die pädagogischen Ganztags-kon¬zepte der Schulen und die Schulprogramme vor. Nach Auffassung der GEW können Arbeits¬gemeinschaften in Sport, Musik und Kunst daher in der Regel nicht von Honorarkräften geleitet werden. Der sprichwörtliche Imker steht als Honorarkraft dagegen nicht in Frage, auch nicht der Einsatz von Künstlern und Journalisten in befristeten Aufgaben. Die GEW bleibt bei ihrer Forde¬rung, dass das Land Niedersachsen mehr Geld für den Einsatz von Lehrkräften, sozialpädago¬gischen Fachkräften und fest angestellten qualifizierten Ganztagskräften zur Verfügung stellt. ..>> weiter
Wie eine Klatsche für die niedersächsische Opposition könnte das Scheitern des Schul-Volksbegehrens wirken: Nicht mal die Hälfte der notwendigen 608.000 Unterschriften haben die InitiatorInnen gesammelt – trotz Unterstützung durch SPD, Grüne und Die Linke.
Doch das Gegenteil stimmt. Denn einerseits ist die Hürde für Volksbegehren in Niedersachsen durchs Zusammenspiel von Geografie und Quorum kaum zu meistern. Andererseits hat das Volksbegehren sich zu stark auf seinen Anlass kapriziert, also die Einführung des so genannten Turbo-Abiturs: Auch wenn die InitiatorInnen ganz allgemein „gute Schulen“ als Ziel ausgaben, präsentierten sie doch als wichtigstes Mittel die Rückkehr vom zwölf- zum 13-Jahre-Jahre-Abi.
Das war kaum einleuchtend: Neun Jahre Knast bewirken auch keine besseren Haftbedingungen, als acht. Und die Nachteile waren offenkundig: Die Rückkehr hätte einen Ausbruch aus einem Zeitraster bedeutet, das mit fast ganz Europa kompatibel ist – auch mit Pisa-Sieger Finnland. Und trotzdem haben gut 250.000 WählerInnen für den Volksbegehrens-Entwurf unterschrieben. Das zeigt: Die Unzufriedenheit mit der Schulpolitik ist erheblich. Eine Viertelmillion – kaum mehr Stimmen trennten CDU und SPD bei der Landtagswahl 2008. Bildung wird deshalb zwar nicht zum alles beherrschenden Wahlkampfthema. Aber zu einem, das entscheidend mobilisieren kann. ..>> weiter
Zur Neuregelung für Honorarkräfte an Ganztagsschulen in Niedersachsen bemerkt die stellvertretende Vorsitzende und schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Frauke Heiligenstadt: „Kultusminister Althusmann hat das Problem der Honorarkräfte an Ganztagsschulen nicht wirklich gelöst. Anstatt zu einem System zu kommen, in dem Honorarkräfte die absolute Ausnahme neben Lehrkräften und Lehrbeauftragten mit Arbeitsvertrag bilden, setzt er weiterhin auf Honorarkräfte als wichtigste Säule eines insgesamt mageren Ganztagsangebots. Anstatt die Schulleitungen mit eindeutigen und logischen Vorgaben zu entlasten, wird mit den neuen Beratungsteams, die im Zweifel jeden einzelnen Honorarvertrag vor Ort rechtlich unter die Lupe nehmen müssen, ein neues bürokratisches Kontrollmonster installiert.
Durch zusätzliche Kontrollen wird aber eine im Grundsatz verkorkste Konstruktion nicht besser. Herr Althusmann betreibt Ressourcenverschwendung auf dem Rücken der Mitarbeiter der Landesschulbehörde und zulasten der Schulen. Rechtssicherheit sieht anders aus.“
Der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hat heute das Moratorium für den Neuabschluss von Honorarverträgen an niedersächsischen Ganztagsschulen aufgehoben. Dies geschieht nach Abstimmung mit der Deutschen Rentenversicherung zur Frage der grundsätzlichen Rechtmäßigkeit von Honorarverträgen im Schulbetrieb.
Althusmann: „Arbeitsverträge, Honorarverträge und Kooperationsverträge sind bei Beachtung unserer Vorgaben im Schulbetrieb rechtlich zulässig. Nach mehrfacher Rücksprache mit der Rentenversicherung und Einholung einer externen Rechtsexpertise zu Honorarverträgen an niedersächsischen Schulen besteht jetzt Rechtssicherheit und Rechtsklarheit. Die Fortführung des Ganztagsangebotes ist damit gesichert. Honorarverträge (Freie Dienstleistungsverträge) können ab sofort wieder abgeschlossen werden. Wichtig bleibt dabei die Beachtung der rechtlichen Vorgaben in der Praxis vor Ort, dann gibt es für keine Schulleitung Anlass zur Sorge. Künftig werden wir deshalb unsere Schulleitungen bei Vertragsfragen noch stärker entlasten und beraten sowie die Umsetzung im Schulalltag durch die Landesschulbehörde selbst prüfen.
Zur Unterstützung wird der Stellenbestand in den vier Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde im Bereich der angekündigten „Beratungs- und Prüfteams Ganztag“ deutlich aufgestockt. Diese Teams werden auch vor Ort Beratung und Unterstützung leisten und sollen unsere Schulen von Verwaltungsaufgaben entlasten, um Freiräume für die pädagogische Arbeit zu schaffen. Die Schulen haben damit wieder mehr Zeit, um ihrer Hauptaufgabe nachzugehen: Guten Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler zu gestalten.“ ..>> weiter
Während eine flächendeckende Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern in fast ganz Europa Standard ist, herrscht in Deutschland noch immer Aufholbedarf – insbesondere im Westen. In den ostdeutschen Bundesländern besuchten Anfang 2010 zwar gut drei Viertel (75,4 Prozent) der Grundschulkinder ein Ganztagsangebot, in den westdeutschen Ländern war es aber nur etwas mehr als jedes fünfte Kind (21,4 Prozent). Die Betreuung findet in Deutschland einerseits in Kindertageseinrichtungen, den Horten, statt, andererseits in Ganztagsschulen. Verbindliche Qualitätsstandards für Betreuungsumfang und für pädagogisches Fachpersonal gibt es jedoch fast nur in den Horten. Das sind zentrale Ergebnisse des Länderreports Frühkindliche Bildungssysteme 2011, den die Bertelsmann Stiftung heute vorgestellt hat. … >> weiter
Kommentar: zur Studie von Ganztagsbetreuung – Von Qualität keine Rede
Bevor die Studie der Bertelsmann-Stiftung aber zu Übermut und dem Gefühl, anständig seine Hausaufgaben gemacht zu haben, verführt, sei der ermittelten Quantität die wenig greifbare Qualität gegenübergestellt. Denn was hierzulande als tägliche Schulzeitverlängerung angeboten wird, kann selten mit dem mithalten, was andere europäische Staaten Kindern als pädagogisch überlegte Betreuung angedeihen lassen. Das Prädikat „Ganztagsschule“ stellt in Hessen in der Regel einen Etikettenschwindel dar. Die Landesregierung feiert sich fürs Bezahlen und fürs Delegieren. Die Organisation und Gestaltung der Angebote ist oft überforderten Schulleitungen und Amateuren überlassen. Das System ruht auf den Schultern von ehrenamtlich geleiteten und ohne Zweifel sehr verdienstvollen Elternfördervereinen. Das kann klappen. Aber fast ausnahmslos auf deren dauerhaftes Engagement zu bauen, zeugt indes schon von viel Vertrauen in elterliches Durchhaltevermögen.Zudem müssen sich die rührigen Vereine wegen ihrer bescheidenen Finanzausstattung auf meist pädagogisch unbelastete und unterschiedlich fähige 400-Euro-Kräfte stützen. Diese bemühen sich gewiss nach Kräften um die ihnen anvertrauten Kinder; gute Ergebnisse beruhen auf personellen Zufällen. Mit echter Ganztagsschule aber hat dieses System nichts zu tun, dafür aber mit einem gewissen Maß an Augenwischerei. >> weiter
Wohin mit dem Kind, wenn die Schule aus ist? Diese Frage treibt viele Eltern um. Während im Vorschulalter das Betreuungsangebot heute bundesweit ausreicht, sieht es in den Lebensjahren danach vielerorts düster aus, wie eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, die „Welt Kompakt“ vorliegt.
Die Situation in den einzelnen Bundesländern ist völlig unterschiedlich. Der Osten liegt bei der Ganztagsbetreuung von Grundschülern vorn. So nehmen drei von vier ostdeutschen Kindern an Nachmittagsangeboten teil. In Brandenburg sind es sogar 90 Prozent der Grundschüler. Im Westen liegt die Quote dagegen nur bei 21 Prozent.
Beim bundesweiten Vergleich im Mittelfeld liegen die Stadtstaaten Berlin (70 Prozent), Hamburg (48 Prozent) und Bremen (37 Prozent). Nur etwas weniger als ein Viertel der Grundschüler nutzen in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Hessen (jeweils 24 Prozent) ganztägige Angebote. Den größten Aufholbedarf haben Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg, wo nur 13 bis 16 Prozent der Grundschüler nachmittags betreut werden.
Auch die Qualität der freiwilligen Nachmittagsangebote sei oft unzureichend, stellt die Studie fest. Die Hälfte der Bundesländer legt für die Angebote am Nachmittag keine Qualitätsstandards etwa für die Ausbildung des Personals oder die Gruppengröße fest. Das gelte beispielsweise für Schleswig-Holstein oder Niedersachsen. „Da werden Mütter ohne einschlägige Ausbildung für die Hausaufgabenbetreuung beschäftigt oder Trainer von Sportvereinen genutzt“, beklagt Schulleiterin Kathrin Bock-Famulla. Bei einer schlechten Betreuungssituation habe eine Ganztagsschule sogar negative Effekte auf die Entwicklung der Kinder, warnt die Bildungsexpertin. …>> weiter
Ist das wirklich ernst gemeint, Herr Kultusminister „Dr.“ Althusmann?
-Ein kleiner Kommentar
Die Problematik der Verträge an den bestehenden Ganztagsschulen ist noch nicht gelöst, so dass sich viele Ganztagsschulen in Niedersachsen fragen wie und ob sie weitermachen können und dann das!
Niedersachsens Kultusminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) plädierte am Donnerstag vor der Wilhelmshavener Unternehmer-Mittagsrunde für noch größere Anstrengungen, um die Zahl der Kinder, die mit einer unzureichenden Schulausbildung ins Leben starten oder die Berufsausbildung abbrechen, weiter zu senken. „Bildung ist der Schlüssel für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands.“ … Der CDU-Politiker zeigte sich überzeugt, dass dem zweigliedrigen Schulsystem (Gymnasien und Oberschulen) mit einem ausgeweitetem Ganztagsschulangebot die Zukunft gehört.
Althusmann rief die bildungspolitischen Lager auf, die strukturpolitischen Debatten des vergangenen Jahrhunderts zu beenden. Es komme vielmehr darauf an, die Rahmenbedingungen für Schulen und Schüler zu optimieren. Schule müsse zum Lebens- und Lernort umgebaut, die Lehrerausbildung verbessert und der Ganztags-Schulbetrieb organisiert werden. (NWZ online)
Dann sollte dies nicht nur Gerede sein, sondern mit einem verbünftigen Finanzierungskonzept den Schulen schnellstens Planungssicherheit für das kommende Schulhalbjahr gegeben werden. Und bitte nicht erst genau zum Start des Schulhalbjahres.
Und vielleicht sollten die Rentenversicherungsbeiträge gar nicht umgangen und die Sozialabgaben illegalerweise auf die freien MitarbeiterInnen abgewälzt werden. Das war einfach nur Pfusch und kein Betrug – genau wie beim Doktortitel. Und wer eine Doktorarbeit über mögliche „Folgen für die Personalentwicklung“ schreibt, der sollte doch zumindest wissen wie wichtig ordentliche Rahmenbedingungen für eine ordentliche Personalentwicklung sind.
„Das Ganztagsschulnetz im Land wird auch in den kommenden fünf Jahren konsequent weiter ausgebaut. Ziel der Landesregierung ist: Zum Ende der 16. Legislaturperiode soll jede zweite allgemeinbildende Schule in Rheinland-Pfalz ein Ganztagsangebot machen. Mit der Erteilung von 21 Optionen zur Errichtung einer Ganztagsschule in Angebotsform zum Schuljahr 2012/2013 kann die Zahl der im Rahmen des Landesprogramms seit 2002 neu eingerichteten Ganztagsschulen auf insgesamt 594 Schulen steigen.“ Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz. Zusammen mit den verpflichtenden Ganztagsschulen könnten damit im kommenden Schuljahr fast 700 Schulen Ganztagsschulangebote machen. … >> weiter
Mit einer Neufassung des Hausaufgabenerlasses möchte das Kultusministerium die geltenden Regelungen an Veränderungen im Schulalltag anpassen. Ein entsprechender Erlassentwurf wurde jetzt ins Anhörungsverfahren gegeben. „Hausaufgaben sind und bleiben eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts. Die gute und richtige Entwicklung hin zu immer mehr schulischen Ganztagsangeboten erfordert jedoch Anpassungen“, sagte Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.
Ganztagsschulen könnten Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Erledigung von Hausaufgaben in der Schule eröffnen und ihnen bei der Anfertigung von Hausaufgaben Hilfen anbieten. Zugleich führe die Teilnahme an Ganztagsangeboten dazu, dass Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule ein geringeres Zeitbudget für die Erledigung von Hausaufgaben zur Verfügung hätten. „Die mit dem Erlassentwurf vorgeschlagenen Veränderungen tragen den neuen Entwicklungen Rechnung“, sagte Althusmann.
So werden im Erlassentwurf beispielsweise die Maximalzeiten zur Erstellung von Hausaufgaben außerhalb der Schule neu geregelt. An Ganztagsschulen sollen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit erhalten, Hausaufgaben im Rahmen von angebotenen Arbeits- und Übungsstunden zu erledigen. Der neue Erlass soll mit Beginn des kommenden Schuljahrs 2012/13 in Kraft treten.
Der Erlassentwurf steht auf der Internetseite des Kultusministeriums www.mk.niedersachsen.de unter „Aktuelles / Aktuelle Erlasse und Anhörungsverfahren“ zum Download bereit.
Er hat Millionen Menschen dazu gebracht, länger am Herd zu stehen und das auch noch zu genießen: Der Brite Jamie Oliver ist einer der populärsten Fernsehköche der Welt. Und einer, der gegen die Fettleibigkeit von Kindern kämpft. Ein Besuch im Corelli College, wo Oliver 2004 die Revolution für Schulkantinen ausgerufen hat. Greenwich im Süden der Hauptstadt ist ein Umfeld, das selbst die Schulleitung als „große Herausforderung“ bezeichnet: Multiethnisch, hohe Kriminalität, jeder zweite Haushalt bezieht Sozialhilfe. In den Neunzigern schrieb die Ganztagsschule landesweit Schlagzeilen, weil einer ihrer Schüler von einem Teenager mit einer 30 Zentimeter langen Machete erstochen worden war. Gesündere Kantinenkost war hier nicht unbedingt das Thema, das Lehrer um den Schlaf brachte.
England speiste seine Kinder mit Schlachtabfällen ab Billy Beswick, heute 16 Jahre, kann sich noch gut an die alte Schulspeisung erinnern: „Es gab Burger, Pommes, viel Pommes, und Turkey Twizzlers.“ Letzteres ist seit der Fernsehübertragung von Olivers Kantinenrevolution zum Schock-Symbol dafür geworden, wie England seine Kinder abspeist: Geflügelschlachtabfälle werden in Panade gewälzt, zu Spiralen gepresst und gebraten. „Wir hatten keine Wahl“, sagt Schulrektorin Trisha Jaffe. „Die Bezirksregierung hat damals die Kantinen betrieben und finanziert.“
Rückschlag unter den Torys: Für neue Schulen gelten die Richtlinien nicht Es musste erst ein Star mit seiner Koch-Crew und einem Fernsehteam die Kantine besetzen, bevor die Dinge sich änderten. „Er brachte dem Mensapersonal bei, dass man auch in Großküchen frische Zutaten verwenden kann, band nörgelnde Kinder in der Küche mit ein“, erzählt Lehrerin Karen Cronin. Wraps und Curries sind heute die Favoriten, es gibt Lammfrikadellen, Gemüse, Pasta Arrabiata. Für drei Gänge zahlen die Schüler 2 Euro. …>> weiter
Rund 3.000 junge Frauen und Männer haben sich seit dem Jahr 2007 entschlossen, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer vom Land Rheinland-Pfalz eingerichteten Ganztagsschule abzuleisten, rund 1.000 junge Leute tun dies im laufenden Schuljahr. „Das FSJ in unseren Ganztagsschulen ist eine echte Erfolgsgeschichte“, betonte Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei einem Pressegespräch in der Kanonikus Kir-Realschule plus in Mainz-Gonsenheim.
„Gegenüber dem Start im Schuljahr 2007/2008 hat sich im laufenden Schuljahr die Zahl der FSJlerinnen und FSJler mehr als verfünffacht. Ich freue mich sehr, dass sich so viele junge Menschen sozial engagieren und sich dabei für den ,Arbeitsplatz Ganztagsschule` interessieren. Die jungen FSJlerinnen und FSJler sind ein Gewinn für die Schulen, ihr Schulklima und ihr Angebot. Und Befragungen haben ergeben, dass diese Einsätze auch ein wichtiger Bestandteil für die berufliche Orientierung junger Frauen und Männer sowie für die Nachwuchsgewinnung im Lehrerberuf sein können.“ … >> weiter
Nur etwa fünf Prozent der bayerischen Schulkinder besuchen eine Ganztagsschule. Damit ist der Freistaat mit Abstand deutschlandweites Schlusslicht. Ein schlüssiges Konzept für eine Ganztagsbetreuung fehlt bislang – was berufstätige Eltern vor große Probleme stellt.
Berufstätige Mütter müssen gut organisiert sein. Besonders kurz vor Weihnachten erfordert der Blick auf einen einzigen Tag im Terminkalender gute Nerven. 16 Uhr: Weihnachtsbasteln Kinderkrippe. 16.30 Uhr: Teamsitzung. 17 Uhr Weihnachtsfeier Kindergarten. 17.30 Uhr: Weihnachtsfeier Büro. Außerdem: Projekt XY vor den Feiertagen abschließen und Ritterburg von Lego besorgen. Das alles lässt sich mit Hilfe von Organisationstalent, Oma und Mut zur Lücke irgendwie regeln. Doch auf der To-Do-Liste vieler Mütter, deren Kinder nächstes Jahr in die Schule kommen, gibt es einen Punkt, der viele wirklich verzweifeln lässt: „Nachmittagsbetreuung für nächstes Jahr organisieren.“... >> weiter